US Open 2026 - Stefanos Tsitsipas wehmütig wegen einhändiger Rückhand: "Wir sind wie Dinosaurier vor dem Aussterben"

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Stefanos Tsitsipas feiert bei den US Open eine kleine Wiedergeburt. Nach komplizierten Jahren schlug er in der ersten Runde überraschend den Mitfavoriten und Masters-Sieger (Cincinnati) Arthur Fils 4:6, 7:6 (7:3), 6:1, 6:4 und wird nach seinem Sieg in der zweiten Runde wieder unter den Top 50 der Weltrangliste stehen. Damit kehrt auch die einhändige Rückhand zurück in die erweiterte Weltspitze.

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Quelle: Eurosport

Neben Tsitsipas ist Denis Shapovalov in den Top 50 der einzige Vertreter, der diese selten gewordene Variante spielt. Grigor Dimitrov verabschiedete sich zuletzt auch verletzungsbedingt aus den vorderen Rängen, Stan Wawrinka trat nach seiner Niederlage gegen Matteo Berrettini von der Grand-Slam-Bühne ab.
"Die einhändige Rückhand erfordert hervorragende Fußarbeit und sehr gute Technik", erklärte Tsitsipas auf der Pressekonferenz nach seinem 6:7 (1:7), 6:3, 7:6 (7:4), 6:4-Erfolg in Runde zwei gegen den Südafrikaner Lloyd Harris. "Man hat keinen Fehlerspielraum. Wenn du zu spät bist, bist du zu spät."
Nach und nach hat die beidhändige Rückhand die einhändige abgelöst. Wawrinka, Dominic Thiem, Tsitsipas und natürlich Roger Federer waren die bekanntesten "letzten" Vertreter dieser Technik.
Für den Griechen ist das schade: "Es ist traurig, dass dieser Schlag verschwindet. Man schaut Jahrzehnt nach Jahrzehnt - und es sind immer weniger von uns übrig. Wir sind wie Dinosaurier auf dem Weg zum Aussterben."
In der dritten Runde der US Open trifft Tsitsipas auf den an 18 gesetzten Tschechen Jiri Lehecka. Dort hofft der 28-Jährige, dass er mit dem aussterbenden Schlag seinen Aufwärtstrend fortsetzen kann.

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