Djokovic-Vater haut auf den Putz: "Wurde von Gott gesandt" - Lob für Medvedev und Zverev

Australian-Open-Sieger Novak Djokovic muss sich immer wieder Kritik gefallen lassen. Für seinen Vater Srdjan Djokovic sei dies "natürlich schwer zu ertragen", wie er im Gespräch mit der serbischen Zeitung "Kurir" erklärte. "Er gibt niemandem einen Grund, ihn so zu behandeln. Aber es ist jetzt einfach so. So behandeln sie uns als Land und ihn als Menschen", wird Papa Djokovic vom "Blick" zitiert.

Novak Djokovic bei den Australian Open

Fotocredit: Getty Images

Mit seiner Kritik an den westlichen Medien fuhr der 60-Jährige fort. Diese hätten "sich nur auf Federer und Nadal konzentriert und haben Novak keine Aufmerksamkeit geschenkt. Das war der einzige Weg, ihn aufzuhalten", mutmaßte Djokovic Senior.
Alle "normalen Menschen auf der Welt" seien dagegen Fans des Weltranglistenersten. "Haben Sie sich jemals gefragt, warum er in China am besten spielt? Er spürt dort die Liebe, echte Liebe. Etwas, was er im Westen nicht erleben darf", meinte Srdjan Djokovic.
Er sei sich zudem sicher, dass der "Djoker" bald schon "in allen Statistiken" der Beste sein werde - auch im Rennen um den Grand-Slam-Rekord. Von der besonderen Rolle seines Sohnes ist er ebenfalls überzeugt: "Zur schlimmsten Zeit für das serbische Volk wurde er von Gott gesandt, um zu zeigen, dass wir ein normales Volk sind, und keines von Mördern und Wilden."
Die Kindheit während des Krieges in Serbien habe seinen Sohn zu einem "harten Arbeiter" gemacht. Djokovic sei daher "der Vertreter Serbiens auf der Welt" und zugleich "der beste Athlet der Welt".

Große Erwartungen an Medvedev, Tsitsipas, Zverev

Von einigen jungen Spielern erwartet Papa Djokovic in den kommenden Jahren ebenfalls Großes. Medvedev, Rublev, Tsitsipas und Zverev seien "fantastisch". Besonders vom Australian-Open-Finalisten Daniil Medvedev hält der 60-Jährige viel.
Der Russe sei "ein fantastischer Tennisspieler". Weiter meinte Djokovic Senior: "Er ist großartig, er wird ein Champion sein. Nun muss er allerdings noch warten, bis Novak, Nadal und Federer ihre Schläger an den Nagel hängen. Diese drei haben sich gegenseitig hochgeschaukelt und besser gemacht."
Das könnte Dich auch interessieren: Federer-Insider gesteht: "Wir waren ganz unten"

Das Gelbe vom Ball - der Tennis-Podcast von Eurosport:

picture

Djokovic bleibt hungrig: "Eine Menge Druck auf dem Kessel"

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung