Eurosport-Experte Mats Wilander: Roger Federer wäre "der perfekte Trainer" für Carlos Alcaraz nach Ferrero-Trennung

Nachdem sich Carlos Alcaraz kurz vor Weihnachten überraschend von seinem langjährigen Erfolgscoach Juan Carlos Ferrero getrennt hat, wird über dessen mögliche Nachfolge heiß spekuliert. Im Vorfeld der Australian Open, die am kommenden Sonntag starten, brachte Eurosport-Experte Mats Wilander jetzt Roger Federer ins Spiel. Ihm zufolge wäre der Schweizer "der perfekte Trainer für Carlos Alcaraz".

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Quelle: Eurosport

Er denke, "dass es wirklich wichtig ist, einen Grand-Slam-Sieger im Ohr zu haben", wie es mit Ferrero der Fall gewesen sei, sagte Wilander im Eurosport-Interview.
"Wenn man eine weitere Grand-Slam-Stimme im Ohr haben möchte, sollte diese Stimme von einem Spieler kommen, der ein anderes Spiel spielt." Heißt: eine andere Spielweise.
In diesem Zusammenhang nannte Wilander mit John McEnroe und Stefan Edberg daneben zwei Namen, die bei Alcaraz "eine große Veränderung" beziehungsweise "einen großen Unterschied" erbringen könnten.
Doch insbesondere bei Federer "sprechen wir über jemanden, der Carlos Alcaraz wirklich bei dem Spiel helfen könnte, mit dem er sich nicht so wohlfühlt", betonte Wilander.
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Carlos Alcaraz (l.) und Roger Federer könnten ein gutes Team bilden, meint Mats Wilander.

Fotocredit: Getty Images

Wilander glaubt an spanischen Trainer für Alcaraz

Ob ein Federer-Engagement als Alcaraz-Trainer wirklich realistisch erscheint, darauf ging Wilander nicht genauer ein. Vielmehr vermutete er hingegen, dass es "ein anderer spanischer Spieler oder zumindest ein spanischsprachiger Spieler sein wird", der "die zweite Stimme" im Ohr des Weltranglistenersten werde.
Welcher spanische Ex-Profi für den Job als neuer Alcaraz-Trainer geeignet sei, wisse er aber nicht. "Ich habe keine Ahnung, denn es gibt so viele spanische Spieler, die Großartiges geleistet haben. Es gibt so viele spanische Spieler, die Carlos in einigen Dingen helfen könnten", sagte der schwedische Eurosport-Experte.
Fakt aber ist auch für Wilander, dass die Fußstapfen, die Ferrero hinterlässt, riesig sind.
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Wilander sieht Alcaraz-Entwicklung nicht gefährdet

Die News, dass Alcaraz und Ferrero fortan getrennte Wege gehen, habe auch ihn völlig überrascht, sagte der Wimbledon-Sieger von 1986. Denn das Duo schien "perfekt zueinander zu passen" und habe sich "gegenseitig ein Lächeln ins Gesicht" gezaubert, wenn Alcaraz spielte.
"Alles, was sie bisher getan haben, schien die perfekte Entwicklung in der Karriere eines Tennisspielers zu sein", erörterte Wilander. Doch plötzlich sei das nicht mehr der Fall.
Für Alcaraz' Alltag bedeute die Trennung von Ferrero eine große Veränderung, ist sich Wilander sicher - ähnlich wie Eurosport-Expertin Barbara Schett. Doch die sportliche Entwicklung des Spaniers sieht der 61-Jährige nicht in Gefahr.
"Ich glaube nicht, dass es am Ende einen großen Unterschied machen wird, denn ich denke, Carlos Alcaraz ist zu reif", betonte Wilander. Der mit 22 Jahren bereits sechsmalige Grand-Slam-Champion wisse "zu viel über das Spiel, als dass ich glaube, dass es seine Entwicklung aufhalten würde, wenn Juan Carlos nicht mehr da ist".
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