SID
Wimbledon 2016 - Angelique Kerber: Niederlage gegen Serena Williams als Mutmacher
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Publiziert 10/07/2016 um 16:30 GMT+2 Uhr
Angelique Kerber hat das Wimbledon-Finale gegen Serena Williams verloren - soweit die schlechte Nachricht aus deutscher Sicht. Was die 28-Jährige im All England Club bei ihrer 5:7, 3.6-Niederlage ablieferte, brachte ihr Respekt aus allen Ecken ein.
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Fotocredit: Eurosport
Ein Kommentar von Ulrike Weinreich
Als vertane Chance wird Angelique Kerber das Wimbledonfinale 2016 nicht in Erinnerung behalten. Auf dem heiligen Rasen war kein Kraut gewachsen gegen eine der beeindruckendsten Sportlerinnen aller Zeiten.
Wenn eine Serena Williams in Topform ist, hat derzeit keine Spielerin der Welt eine realistische Chance gegen die Branchenführerin.
Niederlage als Mutmacher
Das weiß auch Kerber. Und weil Williams im Endspiel am Limit agierte, die Kielerin ihr aber trotzdem das Wasser reichen konnte, muss Kerber das verlorene Finale als Mutmacher betrachten.
Die Reaktion der Zuschauer wird die 28-Jährige darin bestärken. Am Anfang standen sie hinter Williams, ehe sich das Blatt wendete und Kerber dank ihrer spektakulären Spielweise ohrenbetäubende Unterstützung erhielt. Sie spürte die Anerkennung, die ihr lange verwehrt geblieben war.
Die magische Nacht war keine Eintagsfliege
Wimbledon war schon einmal ein Wendepunkt im Leben der Linkshänderin, als sie dort 2011 nach einer Niederlagenserie ihre Karriere beenden wollte. Wimbledon 2016 darf Kerber als weiteren Meilenstein in Erinnerung behalten.
Die zurückhaltende Fed-Cup-Spielerin hat die Herzen der Fans erobert. Mehr noch als Ende Januar bei ihrem ersten Grand-Slam-Coup in Melbourne. Und Kerber hat sich und den Zweiflern bewiesen, dass die magische Nacht Down Under keine Eintagsfliege war.
Gute Voraussetzungen eigentlich auf der Jagd nach weiteren Trophäen. Wäre da nicht die große Serena.
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