Wimbledon 2017: Rafael Nadal raus, Roger Federer lässt Grigor Dimitrov keine Chance

Roger Federer hat den nächsten Schritt in Richtung achtem Wimbledon-Titel gemacht. Der Rekord-Grand-Slam-Champion schlug Grigor Dimitrov im Achtelfinale mit 6:4, 6:2 und 6:4. Ganze 98 Minuten benötigte Federer, um den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. French-Open-Champion Rafael Nadal scheiterte dagegen völlig überraschend mit 3:6, 4:6, 6:3, 6:4 und 13:15 an Gilles Muller aus Luxemburg.

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Für Nadal ist es die nächste Enttäuschung im All England Club. Nach seinen Titeln 2008 und 2010 und dem Finale 2011 kam er nie weiter als in die Runde der letzten 16. Vor einem Jahr hatte er seinen Start in Wimbledon wegen einer Handgelenksverletzung abgesagt.
Muller freute sich derweil über den Einzug ins Viertelfinale. "Ein tolles Gefühl, dass ich das gewonnen habe", erklärte der 34-Jährige. "Ich habe auch im dritten und vierten Satz nicht schlecht gespielt und mir dann vorgenommen, besser aufzuschlagen. Am Ende haben ein paar wenige Punkte den Ausschlag gegeben."
In seinem zweiten Grand-Slam-Viertelfinale nach den US Open 2008 trifft Muller auf den Kroaten Marin Cilic.
Der aufschlagstarke Luxemburger hatte bereits bei den Vorbereitungsturnieren mit dem Erfolg in 's-Hertogenbosch und dem Halbfinale im Londoner Queen's Club überzeugt.
Federer zeigte gegen Dimitrov eine blitzsaubere Vorstellung und ist weiter ohne Satzverlust. Mit dem Erfolg gegen den Bulgaren erreichte der 35-Jährige das 50. Grand-Slam-Viertelfinale seiner Karriere.
Dort bekommt es der Turnierfavorit mit Milos Raonic zu tun, der Alexander Zverev mit 4:6, 7:5, 4:6, 7:5 und 6:1 in die Knie zwang.
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