Wimbledon-Comeback: Darum ist mit Serena Williams beim Grand-Slam-Turnier in London zu rechnen - Àlex Corretja exklusiv

Serena Williams feiert gerade nach fast einem Jahr Pause ihr Comeback beim WTA-Turnier in Eastbourne. In Wimbledon tritt die 40-Jährige in Kürze ebenfalls an. Trotz ihrer langen Abwesenheit rechnet Àlex Corretja in London mit Williams. "Sie wird für die Gegnerinnen sehr gefährlich sein. Bei so einer Legende weiß man nie. (...) Rasen liegt ihrem Spiel sehr gut", meinte der Spanier bei Eurosport.

'Tennis needs her' - Serena will be 'super dangerous' for any opponent, says Corretja

Quelle: Eurosport

"Sie wird also supergefährlich sein, egal gegen wen sie in welcher Runde antritt", betonte Corretja.
Die US-Amerikanerin spielt aktuell beim Vorbereitungsturnier in Eastbourne im Doppel mit Ons Jabeur. Ihr Auftaktmatch gegen Marie Bouzkova aus Tschechien und Sara Sorribes Tormo aus Spanien konnte das Duo für sich entscheiden.
Williams' Wahl zunächst bei einem Doppel anzutreten, kann Corretja verstehen. "Es bedeutet, dass sie ein bisschen in Form kommen will, ein bisschen im Rhythmus, ein bisschen in Turnierstimmung", so der Eurosport-Experte.
Auch bei einem Doppel "muss man auf den Platz gehen und konzentriert sein. Man betritt den Rasen, dann trainiert man und spielt ein paar Matches. So kommt man einfach wieder in den Rhythmus."
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"Wir hatten so viel Spaß!" Jabeur und Williams über Doppel-Debüt

Quelle: SNTV

Corretja rechnet mit Williams in Wimbledon

Dennoch sei es schwierig "vorherzusagen, ob sie bereit ist oder nicht. Wir müssen noch ein bisschen warten, ein paar Spiele. Außerdem hängt es von der Auslosung ab." Da Williams nur dank einer Wildcard in Wimbledon an den Start gehen darf, kann sie bereits in der ersten Runde auf jede Spielerin treffen - beispielsweise auch auf die Nummer eins Iga Swiatek.
Einen Vorteil hat die 23-malige Grand-Slam-Siegerin laut Corretja aber dennoch: "Sie wird zum ersten Mal seit so vielen Jahren überhaupt keinen Druck verspüren. Sie kann einfach rausgehen und sagen: 'Okay, was auch immer passiert, es wird gut sein, es wird ein Geschenk sein.' Ich weiß, dass sie ein Champion ist, und ich bin sicher, dass sie gewinnen will, wenn sie in ein Turnier geht. Ich glaube nicht, dass sie antritt, nur um zu sehen, was passiert."
Daher sei mit Williams auch nach einem Jahr Pause zu rechnen. "Man darf sich nicht wundern, wenn sie ein großartiges Turnier spielt. Vor allem gibt es nicht so viele Rasenspezialistinnen und ich glaube, dass sie eine sehr gefährliche Gegnerin für jede sein kann, auf die sie trifft", betonte der 48-Jährige.
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Serena Williams feiert Comeback-Sieg im Doppel

Quelle: Perform

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