Matteo Berrettini klagt über unglückliches Wimbledon-Aus: "Gibt jemanden, der uns verflucht"

Matteo Berrettini hatte einen atemberaubenden Start in die Rasensaison hingelegt und in Stuttgart und im Queen's Club zwei Titel in Folge gewonnen. Ein positiver COVID_19-Test zwang ihn in Wimbledon kurz vor seinem Auftaktmatch zum Rückzug. Gegenüber "Sportface.it" zeigte der 26-Jährige seine Frustration über das bittere Aus. In der Hartplatz-Saison will sich Berrettini rehabilitieren.

Matteo Berrettini konnte in Wimbledon nicht antreten

Fotocredit: SID

Berrettini, der im Vorjahr erst im Wimbledon-Finale an Nvoak Djokovic scheiterte, gehörte zu den diesjährigen Top-Favoriten auf den Titel im historischen Rasenturnier. Am Tag seines Erstrundenmatches gegen Cristian Garin wurde der Italiener dann positiv auf COVID-19 getestet.
Im Interview mit "Sportface.it" ließ Berrettini, der auch die French Open verletzungsbedingt ausließ, seinem Frust freien Lauf. Nach dem äußerst unglücklichen Ende seiner Wimbledon-Hoffnungen glaubte der 26-Jährige verflucht zu sein:
"An einem Punkt sagten wir uns, dass es etwas oder jemanden gibt, der uns verflucht, ich weiß es nicht", sagte Berrettini gegenüber "Sportface.it".
Mittlerweile kann der 15. der Weltrangliste den Blick aber auch wieder auf die kommenden Aufgaben richten. Nach der langen Auszeit kann nun der Italiener ausgeruht in die Masters-Turniere in Montreal und Cincinnati gehen.

Berrettini hofft auf starke Hartplatz-Saison

"Aber zuerst möchte ich bei den beiden Masters 1000 gut abschneiden", so Berrettini. "Ich habe noch nie in Kanada gespielt, und in Cincinnati habe ich noch nie gute Ergebnisse erzielt. Ich bin sehr motiviert und habe eine Menge Lust auf den Konkurrenzkampf, der mir in dieser Saison bisher ein wenig genommen wurde."
Der 26-Jährige hat in diesem Jahr nur an sechs Turnieren teilgenommen. Trotzdem ist Berrettini der 12. Spieler auf der Race to Turin-Rangliste und hat definitiv eine Chance, die ATP Finals zu erreichen.
Das prestigeträchtige Turnier zum Saisonende wurde von London nach Turin verlegt, und Berrettini hat deutlich gemacht, dass er jedes Jahr dabei sein möchte. "Die Saison ist noch lang, Turin bleibt aus vielen Gründen ein Ziel."
"Ich glaube, dass ich auf dieses Level gehöre. Trotz allem bin ich noch im Rennen und will mein Bestes geben, um dorthin zu kommen", fügte Berrettini hinzu.
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Neue Karriere im Golf? Barty äußert sich zu Gerüchten
picture

Djokovic stellt klar: Australien-Saga wird sich nicht wiederholen

Quelle: Perform

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung