Wimbledon: Nick Kyrgios bezeichnet Linienrichterin als "egoistische Petze"
Nick Kyrgios hat sich während seines Erstrundenmatches in Wimbledon gegen Paul Jubb bei Stuhlschiedsrichterin Marija Cicak über eine Linienrichterin beschwert. "Sie geht egoistisch mitten im Spiel zu dir, weil sie eine Petze ist", monierte der Australier, nachdem die Linienrichterin zu Cicak gelaufen war, um mit ihr zu sprechen. Die Frau habe "keine Fans", so die bizarre Erklärung von Kyrgios.
'He's not a villain at all, I'm glad he's here' - Wilander on Kyrgios antics at Wimbledon
Quelle: Eurosport
Wimbledon war für Nick Kyrgios gerade einmal zwölf Minuten alt, da verlor der 27-Jährige auf Court 3 schon die Fassung.
Eine Linienrichterin suchte das Gespräch mit Referee Marija Cicak, da sie eine Entscheidung der Kroatin anders gesehen hatte. Es ging darum, ob ein Ball im Aus war oder nicht. Die Initiative der Frau brachte Kyrgios auf die Palme.
"Ist heute irgendjemand hierher gekommen, um ihr beim Sprechen zuzuschauen? Nicht ein einziger Mensch ist ins Stadion gekommen, um irgendetwas von ihr zu sehen! Nicht eine einzige Person", echauffierte sich der als Bad Boy verschriene Australier lautstark während eines Seitenwechsels.
Daraus lasse sich nur der Schluss ziehen, dass die Linienrichterin "egoistisch" und obendrein eine "Petze" sei.
Kyrgios zetert und drischt Ball weg
Nicht der einzige Moment, in dem Kyrgios gegen die Nummer 219 (!) der Welt die Nerven verlor. Beim Stand von 1:2 beschwerte sich der Weltranglisten-40. bei Cicak über einen Fan, der seiner Meinung zu unruhig war.
"Du kannst nicht mitten im Punkt mit mir reden, wenn ich gerade eine Rückhand spielen will", zeterte Kyrgios in Richtung des Zuschauers. Darüber hinaus feuerte er aus Wut einen Ball aus der Arena.
Dass der 27-Jährige dann auch noch den ersten Satz gegen den krassen Außenseiter mit 3:6 verlor, trug nicht gerade zur Stimmungsaufhellung bei ...
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