Novak Djokovic kann sich nur wundern. "Vor einigen Monaten noch hatten wir so strenge Regeln. Und jetzt kann ein Spieler, wenn er einen positiven Corona-Test hat, theoretisch selbst entscheiden, ob er spielt oder nicht", so der 35-Jährige.
"Das ergibt für mich keinen Sinn so kurz nach alledem, was wir durchgemacht haben", monierte Djokovic.
Der Superstar selbst betonte stets, auf eine Impfung gegen das Coronavirus zu verzichten. Eine Entscheidung, die ihn bereits im Januar die Teilnahme an den Australian Open kostete.
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Bei den US Open, die Ende August beginnen, droht Djokovic dasselbe Szenario.

Djokovic: Keine Hoffnung auf Start bei US Open

"Ich würde liebend gerne in die Staaten reisen. Aber nach heutigem Stand ist das nicht möglich, und da gibt es nicht viel, das ich tun kann. Es liegt an der US-Regierung, eine Entscheidung zu treffen, ob sie ungeimpfte Menschen in ihr Land lassen", hatte der 20-fache Grand-Slam-Turniersieger vor Kurzem erklärt.
Damit schwinden die Chancen, dass er die Lücke zu Rekordhalter Rafael Nadal noch schließen kann, der im Moment bei 22 Major-Titeln steht.
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Djokovic: Drohendes US-Open-Aus "eine zusätzliche Motivation"

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