Wimbledon - Nick Kyrgios gerät immer stärker in die Kritik, Barbara Schett kritisiert: "Wann lernt er?"

Nick Kyrgios hat erst ein Match bestritten bei diesem Wimbledon-Turnier, da wird schon wieder heiß über sein Verhalten diskutiert. Vor allem die Tatsache, dass Kyrgios seinen Unmut über einen Zuschauer damit quittierte, dass er in Richtung der Tribüne spuckte, sorgt für Kritik. "Das ist nicht der Ort, um so etwas zu tun", stellt Eurosport-Expertin Barbara Schett unmissverständlich klar.

Schett verurteilt Spuck-Eklat von Kyrgios: "Wann wird er lernen?"

Quelle: Eurosport

Nick Kyrgios machte erst gar keinen Hehl daraus, dass er während seines Erstrundenmatches gegen den britischen Außenseiter Paul Jubb tatsächlich auf dem Platz ausspuckte und damit einen Fan meinte, der auf den Rängen saß: "Einer von denen hat mich nicht respektiert."
Er habe verbal "eine Menge abbekommen", daher die harsche Reaktion.
Für Schett dennoch kein angemessenes Verhalten. "Wann wird er lernen? Das ist die Frage", sagt die Österreicherin, die es während ihrer Laufbahn bis auf Platz sieben im WTA-Ranking schaffte: "Man hat das Gefühl, dass immer was passiert, wenn Nick auf den Court geht."
Das führe dazu, dass man "meist über sein Verhalten und nicht nur seine sportlichen Leistungen" sprechen müsse.

Haas sieht Kyrgios als "Dark Horse"

Dabei durfte man vor Beginn des Rasenklassikers durchaus darauf hoffen, dass es während der Tage von Wimbledon mehr um seine spielerische Klasse geht.
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'He's not a villain at all, I'm glad he's here' - Wilander on Kyrgios antics at Wimbledon

Quelle: Eurosport

Kyrgios überzeugte in den Vorbereitungsturnieren, galt und gilt vielen Experten gar als Geheimfavorit. "Er ist ein 'Dark Horse' in London", erklärte etwa Tommy Haas im Exklusiv-Interview mit Eurosport.de.
"Nick bringt die Qualitäten mit, die es auf dem Belag braucht", so der einstige Weltranglistenzweite.
Nur: Über diese Qualitäten wird derzeit recht wenig gesprochen.
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'Underarm serves are not disrespectful at all' - Wilander on Murray and Kyrgios tactic at Wimbledon

Quelle: Eurosport

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