Wimbledon - Rafael Nadal gibt nach Viertelfinale gegen Taylor Fritz zu: Match-Abbruch war zu befürchten
Rafael Nadal hat - mal wieder - einen unglaublichen Kampf geliefert und Taylor Fritz im Viertelfinale von Wimbledon nach 4:21 Stunden in fünf Sätzen niedergerungen. Der Spanier war sichtlich angeschlagen, biss aber auf die Zähne. Dennoch gab Nadal nach der Begegnung unumwunden zu: "Es gab viele Momente, in denen ich dachte, dass ich vielleicht nicht in der Lage sein werde, das Spiel zu beenden."
Rafael Nadal in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Dass Rafael Nadal einer der größten Kämpfer ist, den der Tennissport je gesehen hat, muss man niemandem mehr erklären.
Der Rekord-Grand-Slam-Champion geht oft an die Grenze, manchmal auch darüber hinaus.
Eines aber verabscheut Nadal. "Ich hasse es aufzugeben", betonte der Ausnahmespieler, nachdem es bei den US Open 2018 nicht mehr zu verhindern war.
Er musste sein Halbfinale gegen Juan Martín del Potro beim Stand von 6:7 (3:7) und 2:6 abbrechen.
Nadal - der Fight lohnt sich
In Wimbledon war es nun fast wieder so weit. Bauchmuskelschmerzen machten Nadal massiv zu schaffen, zweimal rief er den Physio während des Spiels.
Nadal kämpfte trotzdem weiter, auch wenn er mehrfach befürchten musste, "vielleicht nicht in der Lage zu sein, das Spiel zu beenden".
Der Fight hat sich letztlich gelohnt.
Nadal rang Fritz 3:6, 7:5, 3:6, 7:5, 7:6 (10:4) nieder und trifft nun im Halbfinale auf Nick Kyrgios.
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'Physically he can play, mentally I have no idea' - Wilander on Nadal intensity
Quelle: Eurosport
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