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Serena Williams kündigt Comeback in Wimbledon an: "SW und SW19. Es ist ein Date!"
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Publiziert 14/06/2022 um 14:51 GMT+2 Uhr
Tennis-Superstar Serena Williams hat rund ein Jahr nach ihrem letzten Match erneut ihr Comeback für Wimbledon angedeutet. "SW und SW19. Es ist ein Date. 2022, wir sehen uns dort", schrieb die 40 Jahre alte US-Amerikaner am Dienstagmittag auf Instagram unter ein Foto, auf dem ihre weißen Tennisschuhe auf grünem Rasen zu sehen sind. SW19 ist die Postleitzahl des Londoner Stadtteils.
Serena Williams bei Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Weiße Schuhe auf grünem Rasen. Dazu eine kurze Ankündigung, mit der Serena Williams die Tenniswelt in Aufregung versetzte. "SW und SW19. Es ist ein Date. 2022, wir sehen uns dort", schrieb der Superstar am Dienstag bei Instagram - und wenig später war klar: Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin aus den USA kehrt tatsächlich auf den Court zurück. Mit einer Wildcard startet Williams in Wimbledon und damit den nächsten Angriff auf den Major-Rekord.
Das Comeback kommt überraschend, seit ihrer Aufgabe im vergangenen Jahr war Williams nicht mehr auf den Tennisplätzen gesehen worden. Ein Riss in der hinteren Oberschenkelmuskulatur hatte sie zu einer monatelangen Pause gezwungen.
2022 war Williams, mittlerweile 40 Jahre alt, eher auf den Roten Teppichen von Hollywood unterwegs - unter anderem bei den Oscars, als das Familiendrama "King Richard" im Mittelpunkt der Verleihung stand.
Williams' Erfolgscoach Patrick Mouratoglou wandte sich bereits einem neuen Projekt zu, der Franzose will Simona Halep zurück zu alter Klasse verhelfen. Als Williams dann in der Meldeliste für Wimbledon fehlte, sprach vieles für ein leises Ende einer der größten Karrieren in der langen Tennisgeschichte.
Williams jagt den Rekord
Doch Serena hat noch nicht genug. Seit ihrem letzten Grand-Slam-Titel 2017 in Melbourne, den sie bereits schwanger gewann, jagt sie bislang vergeblich dem Traum vom Rekord hinterher. Den hält die Australierin Margaret Court mit 24 Majortriumphen.
Nach der Geburt ihrer Tochter Olympia erreichte Williams vier Grand-Slam-Finals, die sie alle verlor - 2018 und 2019 auch in Wimbledon gegen Angelique Kerber und die Rumänin Halep.
Ein Triumph nach einem Jahr Pause wäre in diesem Jahr eine Sensation, die nur Williams - und ihr auch nur in Wimbledon zuzutrauen ist. Auf dem "Heiligen Rasen" auf der Anlage an der Church Road im Stadtteil SW19 hat sie siebenmal gewonnen und stand vier weitere Male im Finale.
Allerdings braucht sie mehr als nur einen krachenden Aufschlag, um deutlich jüngere Spielerinnen wie die derzeit überragende Weltranglistenerste Iga Swiatek aus Polen zu schlagen.
Etliche Top-Stars fehlen
Für die Championships in Wimbledon ist jedoch bereits der Start der jüngeren Williams-Schwester ein Gewinn. Nach dem Ausschluss der russischen Profis wegen des Angriffskriegs auf die Ukraine fehlen Stars wie der Branchenführer Daniil Medvedev. Olympiasieger Alexander Zverev fällt verletzt aus, Rekordchampion Roger Federer wird seit einem Jahr schmerzlich vermisst und Titelverteidigerin Ashleigh Barty hat ihre Karriere beendet.
Serena Williams' Rückkehr dürfte den hohen Herren des All England Club mehr als willkommen sein. Die Wildcard gaben sie ihr ohne zu zögern.
Bei den Männern erhielt der dreimalige Grand-Slam-Champion Stan Wawrinka genauso eine Wildcard wie Tim van Rijthoven, der am vergangenen Sonntag im Finale von 's-Hertogenbosch Medvedev bezwang.
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(SID)
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