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Familie von Andy Murray echauffiert sich über Wimbledon-Grafik: "Wo ist Andy?"
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Publiziert 22/06/2023 um 13:39 GMT+2 Uhr
Mitglieder der Familie von Andy Murray haben echauffiert über eine Grafik reagiert, die vom Turnier-Ausrichter Wimbledon in den sozialen Medien geteilt wurde. Auf der Grafik werden Legenden beim Gang durch das Klubhaus gezeigt, die große Rivalitäten beim Rasen-Klassiker prägten. Nicht zu sehen auf dem Bild ist jedoch der zweimalige Wimbledon-Champion Murray aus Schottland.
Andy (l.) und Jamie Murray
Fotocredit: Getty Images
Neben den Legenden Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic, Martina Navratilova, Chris Evert, John McEnroe, Björn Borg, Boris Becker, Stefan Edberg, Serena und Venus Williams sind unter anderem die aktuellen Top-Spielerinnen Iga Swiatek und Jelena Rybakina zu sehen. An vorderster Front des Bildes sind die Tennis-Juwele Carlos Alcaraz und Jannik Sinner auf dem Bild zu erkennen.
Die Bildüberschrift bezieht sich auf Alcaraz und Sinner, welche die "nächste Generation von Hauptdarstellern" sein sollen. Beim Turnier im All England Lawn Tennis Club schafften sie es trotzdem noch nicht über das Viertelfinale hinaus.
Das Fehlen von Murray, der 2013 der erste britische Wimbledon-Champion nach 77 Jahren war, stieß seinem Onkel Niall Erskine bitter auf. "Entsetzlich auf jeder Ebene, alles dreht sich um die Männer an vorderster Front und euer eigener britischer Geschichtsschreiber ist nirgendwo zu sehen. Ihr solltet euch schämen", beschwerte er sich via Twitter.
Murrays älterer Bruder, Jamie, wunderte sich ebenfalls über das Bild. "Wo ist Andy Murray?", fragte der zweimalige Wimbledon-Gewinner in der Mixed-Kategorie.
Weitere Stars fehlen
Bis zum Eintreten seiner Hüftbeschwerden Ende 2017 zählte Murray zu den besten Rasenspielern der Welt, gewann nicht nur zweimal Wimbledon, sondern auch die Olympischen Spiele (2012) auf dem grünen Belag.
Auch wenn Novak Djokovic (23 Titel), Rafael Nadal (22 Titel) und Roger Federer (21 Titel), die nebeneinander auf dem Bild aufgeführt sind, weitaus mehr Grand-Slam-Titel als Murray (drei Titel) im Gepäck haben, hatte der Schotte immer ein gewaltiges Wort in der Weltspitze mitzureden. Einen Platz auf dem Bild hätte sich der 36-Jährige zweifelsohne verdient.
Neben Murray fehlen weitere einflussreiche Spieler - zum Beispiel Steffi Graf, Rod Laver, Billie Jean King, Jimmy Connors und Pete Sampras.
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