Wimbledon: Carlos Alcaraz reagiert auf Video-Vorwürfe gegen Vater - "kein Vorteil" gegen Novak Djokovic

Carlos Alcaraz hat auf die Vorwürfe gegen seinen Vater rund um die Video-Aufnahmen einer Trainingseinheit von Novak Djokovic reagiert. "Wahrscheinlich entspricht es der Wahrheit", antwortete der spanische Weltranglistenerste auf der Pressekonferenz nach seinem Viertelfinalerfolg gegen Holger Rune in Wimbledon (7:6, 6:4, 6:4). Einen möglichen Vorteil will Alcaraz nicht erkennen.

Carlos Alcaraz

Fotocredit: Getty Images

"Mein Vater ist ein großer Tennis-Fan", beschwichtigte Alcaraz. "Er schaut ja nicht nur meine Matches. Er betritt den Club um 11 Uhr morgens und verlässt ihn vielleicht um 22 Uhr abends wieder", führte der 20-Jährige weiter aus.
Dabei schaue sich Alcaraz' Vater die Matches und Trainingseinheiten von "jedem Spieler" an. "Und die Möglichkeit, Novak Djokovic in echt zu sehen... Ja, wahrscheinlich ist es wahr, dass er die Session gefilmt hat", so Alcaraz.
Der Video-Vorfall im "Aorangi"-Komplex in Wimbledon hatte zuletzt für Aufsehen gesorgt, nicht zuletzt, da Djokovic sein Recht auf Privatsphäre als verletzt angesehen hatte. "Das ist die Situation, in der wir alle sind. Die Umstände sind so, dass wir im Training keine Privatsphäre haben, obwohl ich manchmal gerne mehr Privatsphäre hätte", beschwerte sich der Rekord-Grand-Slam-Champion.
"Du weißt, deine Rivalen sind da, du weißt, dass dir jeder über die Schulter schaut und guckt, woran du arbeitest", so Djokovic. "Jeder Schlag wird gemessen, bewertet und beurteilt. Das wirkt sich durch eine gewisse Analyse auf das morgige Match aus, ob gegen Alcaraz oder andere."

Alcaraz: Video-Aufnahme gibt "keinen Vorteil"

Von einem etwaigen Vorteil in einem möglichen Enspiel gegen Djokovic will Alcaraz aber nichts wissen.
Immerhin gebe es auf zahlreichen Plattformen bereits unzählige Videos vom Spiel des siebenmaligen Wimbledon-Siegers. "Ich glaube nicht, dass es für mich von Vorteil ist", zog er einen Schlussstrich unter die jüngst entbrannte Debatte.
Ohnehin muss das Endspiel zwischen den beiden Ausnahmespielern erst einmal zustandekommen. Während Alcaraz am Freitag im Halbfinale an der Church Road auf Daniil Medvedev trifft, bekommt es Djokovic mit dem Südtiroler Jannik Sinner zu tun.
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'Not enough to be 2-0 up' - Wilander on why Sinner must go long against Djokovic

Quelle: Eurosport

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