Wirbel um verpasste Dopingprobe: Tennis-Star Fabio Fognini stellt Bericht klar

Fabio Fognini hat mit einem verpassten Doping-Test sowie einer möglichen Sperre für Aufruhr gesorgt. Zunächst hatten Medien berichtet, dass der Italiener einen Doping-Test der Wada verpasst hatte, weil er Mitte Juni beim Champions-League-Finale zwischen Inter Mailand und Manchester City in Istanbul war. Dieser Darstellung widersprach Fognini und reagierte in seiner Instragram-Story.

Fabio Fognini, 2023

Fotocredit: Getty Images

Fognini hat Ärger mit der Anti-Doping-Agentur. Der Italiener verpasste offenbar eine unangekündigte Doping-Probe an seiner Wohnadresse. Mindestens zehnmal im Jahr müssen Tennis-Profis für eine solche Kontrolle zur Verfügung stehen.
Fognini, die ehemalige Nummer neun der Welt, hat nun bereits zum zweiten Mal in Folge einen solchen Überraschungsbesuch verpasst. Besonders problematisch: Beim dritten unentschuldigten Nichterscheinen wird die Probe automatisch als eine positive Dopingprobe bewertet.
Umso kurioser wurde der Fall, als verschiedene Medien berichteten, dass die Nummer 122 der Welt die Dopingprobe aus einem ganz besonderen Grund verpasst haben soll. Demnach habe Fognini das Champions-League-Finale zwischen seinem Herzensverein Inter Mailand und Manchester City live in Istanbul verfolgt und konnte deshalb von den Wada-Beamten nicht ausfindig gemacht werden.
Eine Darstellung der Ereignisse, der Fognini nun widersprach. Der Ehemann von Flavia Pennetta verwies in seiner Instagram-Story auf einen Artikel des italienischen Sport-Portals "SportMediaset".

Fognini meldet sich zu Wort und räumt mit Spekulationen auf

In dem Bericht werden die Einzelheiten des Vorfalls geschildert. So heißt es dort, dass die versäumte Dopingprobe bereits am 9. Mai stattgefunden habe – und somit einen Monat vor dem Champions-League-Finale am 10. Juni.
Des Weiteren sei Fognini damals bereits zum ATP-Turnier nach Rom gereist und habe seinen Aufenthaltsort auch über das Wada-Online-Portal hinterlegen wollen. Allerdings sei dies aufgrund einer technischen Panne nicht möglich gewesen. So habe der in San Remo geborene Tennis-Star einen Screenshot des Problems gemacht und der Wada vorgelegt.
Dennoch hätten die Anti-Doping-Beamten das Verfahren fortgesetzt, was zur Meldung einer nicht bestandenen Kontrolle geführt hatte.
Diesen Fakt kommentierte der 36-Jährige auf Instagram mit dem Wort "Unfair". Ob die Wada-Warnung nun tatsächlich bestehen bleibt und dem Tennis-Oldie eine Sperre droht, ist abzuwarten.
picture

Aus oder nicht? Kuriose Szene im Klassiker Zverev gegen Thiem

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung