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Wimbledon 2023: Jessica Pegula als Tochter einer Milliardärsfamilie unmotiviert? "Werde diesen Scheiß nicht glauben"
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Publiziert 16/07/2023 um 23:37 GMT+2 Uhr
Jessica Pegula schied im Viertelfinale von Wimbledon 4:6, 6:2, 4:6 gegen die spätere Turniersiegerin Marketa Vondrousova aus. Auf eine Halbfinal-Teilnahme wartet die US-Amerikanerin weiterhin vergebens. Die britische "Times" stellte deshalb eine provokante These auf: "Sie braucht eine Dynamik, die die Familien-Milliarden nicht kaufen kann." Das wollte Pegula nicht auf sich sitzen lassen.
Jessica Pegula in Wimbledon.
Fotocredit: Getty Images
Die Nummer drei der WTA-Weltrangliste schrieb auf "Twitter" in ihrer Muttersprache Englisch: "I’ll tell you what I won’t buy is this (Mülleimer-Emoji; Anm. d. Red.) article." Das lässt sich im Deutschen auf zweierlei Weise interpretieren: Wörtlich würde es bedeuten, dass sie für den kostenpflichtigen Artikel nicht bezahlen möchte, um mehr als die Überschrift lesen zu können.
Doch im Englischen gibt es auch eine Redewendung für "not to buy something". Falls Pegula das so meint, würde es bedeuten: "Ich sage euch was, ich werde diesen (Müll-)Artikel nicht ernst nehmen/nicht glauben."
Die 29-Jährige ist die Tochter von Terrence und Kim Pegula, die laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes" ein Vermögen von rund sechs Milliarden Euro besitzen. Die beiden Unternehmer sind unter anderem Inhaber der US-Sportteams Buffalo Bills (NFL) sowie der Buffalo Sabres (NHL).
Die Journalistin Alyson Rudd schrieb in ihrem "Times"-Artikel außerdem im Bezug auf den ausbleibenden großen Erfolg Pegulas: "Das wirft die Frage auf, was sie antreibt. Kann man siegeshungrig sein, wenn eine Niederlage keine finanziellen Auswirkungen hat?"
Aber auch abgesehen von dem enormen Vermögen ihrer Eltern hat die 29-Jährige selbst so viel Geld verdient, dass sie sich finanziell zurücklehnen könnte. Laut der WTA hat die US-Amerikanerin in ihrer bisherigen Karriere 9.222.538 Dollar (umgerechnet rund 8.200.000 Euro) an Turnier-Preisgeldern eingenommen.
Die aktuelle Weltranglisten-Dritte ist selbstredend eine der besten Spielerinnen der Welt. Einen Grand-Slam-Titel hat sie trotz ihrer Top-Position in der Weltrangliste bisher noch nicht gewinnen können, auch der Sprung unter die besten Vier blieb ihr bei einem Major bislang verwehrt.
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Quelle: Eurosport
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