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Wimbledon 2023: Veranstalter entschuldigen sich für extreme Wartezeiten am Eingang
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Publiziert 04/07/2023 um 20:23 GMT+2 Uhr
In Wimbledon gibt es strenge Sicherheitsbestimmungen. Deshalb werden die Zuschauer beim Einlass auch genau kontrolliert. In diesem Jahr besonders streng, um auch mögliche Proteste von Klimaschützern zu verhindern. Dadurch mussten zu Turnierbeginn aber einige Fans offenbar bis zu zehn Stunden warten. Die Wimbledon-Veranstalter entschuldigten sich nun für diese Unannehmlichkeiten.
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Quelle: Perform
"Es tut uns leid, dass einige Leute sehr lange in der Warteschlange standen", sagte Michelle Dite, Geschäftsführerin des All England Lawn Tennis Club, am Dienstag und erklärte: "Wir haben gestern 11.500 Menschen durch die Warteschlange bekommen. Wir hatten die höchste Besucherzahl am ersten Tag seit 2015."
Um für Sicherheit zu sorgen, habe man "100-prozentige Taschenkontrollen eingeführt". Auch Leibesvisitationen seien zum Teil durchgeführt worden.
Zuletzt hatten in Großbritannien vor allem Anhänger von "Just Stop Oil" and "Extinction Rebellion" bei Sportveranstaltungen für Proteste gesorgt. Dies soll in Wimbledon verhindert werden.
"Das hat ein bisschen mehr Zeit in Anspruch genommen. Angesichts des großen Andrangs verursachte die Sorgfaltspflicht, mit der wir für ein sicheres Umfeld sorgen, mehr Verzögerungen, als wir erwartet hatten", so Dite.
Durchsagen sollen Fans besser informieren
Man habe nach den Erfahrungen am Montag die Ressourcen für den zweiten Tag schon umverteilt. Dadurch sollten die Wartezeiten am Eingang verkürzt werden. Am Dienstag kamen allerdings auch wegen des Regens deutlich weniger Zuschauer auf die Anlage. Viele Fans, die seit Jahren zu Gast sind, hatten sich auch über die mangelnde Kommunikation des Veranstalters beschwert.
Dazu meinte Dite: "Wir haben alle Leute noch einmal gebrieft." Man werde über Durchsagen dafür sorgen, dass "nicht nur die vorderen, sondern auch die hinteren Leute (in der Warteschlange, Anm. d. Red.) wissen, was auf sie zukommt".
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