Wimbledon 2023: Novak Djokovic zieht nach Schwerstarbeit gegen Hubert Hurkacz ins Viertelfinale ein

Novak Djokovic ist mit einem Tag Verzögerung in das Viertelfinale der 136. All England Championships in Wimbledon eingezogen. Der Serbe schlug den Polen Hubert Hurkacz in vier Sätzen 7:6 (8:6), 7:6 (8:6), 5:7, 6:4. Das Match war nach den ersten beiden Sätzen am Sonntagabend wegen einsetzender Dunkelheit abgebrochen und am Montagnachmittag zu Ende gespielt worden.

Djokovic und Alcaraz Favoriten aufs Finale? Wilander bremst

Quelle: Eurosport

Nach 3:06 Stunden Spielzeit nutzte Djokovic seinen ersten Matchball zu seinem 32. Sieg in Serie in Wimbledon. Er trifft nun auf den Russen Andrej Rublev, der bereits am Sonntag Halle-Sieger Alexander Bublik ausgeschaltet hatte.
Rasen-Spezialist Hurkacz machte dem 23-maligen Grand-Slam-Sieger das Leben auf dem Centre Court sehr schwer. Bereits am Sonntagabend hatte der Pole kurz vor einem Satzgewinn gegen den Weltranglistenzweiten gestanden, vergab jedoch im Tiebreak des ersten Durchgangs beim Stand von 6:3 drei Satzbälle.
Auch den zweiten Satz musste Hurkacz erst im Tiebreak verloren geben, ehe das Match wegen Dunkelheit unterbrochen wurde. Am Montagnachmittag macht es der 26-Jährige dann besser und breakte Djokovic zum 7:5-Satzgewinn. Das Publikum auf dem Centre Court war begeistert.
Bei eigenem Aufschlag wirkte Hurkacz geradezu unbezwingbar, was auch Djokovic nach dem Match würdigte. "Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal so schlecht bei Returns gefühlt habe… Er hat einen der besten Aufschläge, die so schwer zu lesen sind", lobte der 36-Jährige.

Djokovic ehrlich: "Es war keine Freude für mich"

Dennoch gelang es dem Serben im vierten Satz, Hurkacz das erste und einzige Mal im kompletten Match das Service abzunehmen. Die Entscheidung! Djokovic sicherte sich mit 6:4 den entscheidenden Durchgang. "Dieses Match hätte auch anders ausgehen können, es war keine Freude für mich", sagte der Serbe ehrlich.
Djokovic wäre eben nicht Djokovic, hätte er nicht einen Weg aus seinem kleinen Loch gefunden. Hurkacz half allerdings auch unfreiwillig mit, weil ihm bei längeren Ballwechseln oft die Entschlossenheit fehlte.
Für Djokovic, der bereits sieben Mal den Titel an der Church Road geholt hat, war es bereits das 100. Wimbledon-Match im Einzel. Nur Rekordsieger Roger Federer (120) und Jimmy Connors (102) haben öfter im All England Club aufgeschlagen.
picture

'We all know how fortunate we' - Federer on retirement, Nadal, Djokovic and coaching future

Quelle: Eurosport

Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung