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Wimbledon: Paula Badosa erlebt unangenehme Pressekonferenz nach verletzungsbedingter Aufgabe
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Publiziert 07/07/2023 um 16:39 GMT+2 Uhr
Paula Badosa hat sich nach ihrem bitteren Rückzug in der 2. Runde von Wimbledon gegen Marta Kostyuk beim Stand von 2:6, 0:1 mit einer unangenehmen und kuriosen Situation auseinandersetzen müssen. Im Anschluss an das Match wurde der Spanierin nämlich auf der Pressekonferenz von einem Reporter zum Sieg gratuliert - Badosa war sichtlich irritiert und reagierte frustriert.
Paula Badosa beim Grand-Slam-Turnier in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Der Gesichtsausdruck von Paula Badosa sprach Bände.
Enttäuscht über ihren verletzungsbedingten Rückzug in der 2. Runde in Wimbledon gegen die Ukrainerin Marta Kostyuk saß die Nummer 35 der Welt auf der Pressekonferenz - und wurde tatsächlich zum vermeintlichen Sieg beglückwünscht.
"Ich habe verloren", unterbrach Badosa zunächst den Reporter, der sich aber nicht weiter beirren ließ und seine Frage fortsetzte.
"Sie haben zuletzt einige Matches aufgrund von Verletzungen verpasst. Können Sie uns ein Update zu ihrem Fitnesszustand und ihrem Selbstvertrauen geben?", hakte der Reporter bei Badosa, deren Wimbledon-Traum kurz zuvor aufgrund wiederkehrender Rückenschmerzen zerplatzt war, nach.
Badosa hielt zunächst inne und versuchte, die Verwirrung zu beseitigen. "Zu Ihrer Information: Ich habe verloren - und nicht gewonnen", erklärte die 25-Jährige.
Badosa verzichtet auf Traum-Doppel mit Tsitsipas
"Nein?", erwiderte der Reporter und beharrte auf seine Nachfrage hinsichtlich ihrer Fitness.
"Nun, ich fühle mich nicht in Bestform", reagierte Badosa nun sichtlich genervt. "Ich musste mich gerade zurückziehen. Also wünschte ich, dass ich mich besser fühlen könnte."
Wenig später bestätigte sie, dass sie nicht imstande sein werde, im Mixed-Doppel mit ihrem Lebensgefährten Stefanos Tsitsipas anzutreten. "Nein, ich werde nicht in der Lage dazu sein."
"Es ist ein bisschen schlimmer geworden", schilderte sie darüber hinaus ihren Zustand. "Ich werde also ein paar Tage Pause brauchen und mit meinem Team sprechen und sehen, was ich in den nächsten Tagen und Wochen mache."
Beim Vorbereitungsturnier auf die French Open in Rom im Mai hatte sich Badosa eine Stressfraktur in der Wirbelsäule zugezogen. Nach ihrem Auftaktsieg in Wimbledon haben sich die Schmerzen laut Badosa zurückgemeldet. "Ich wollte es im Spiel versuchen, aber ich denke, es war das Klügste, aufzuhören."
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Quelle: Eurosport
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