Wimbledon - Punktverlust wegen Stöhnens für Novak Djokovic: So bewertet Gegner Jannik Sinner die Szene

Jannik Sinner hat sich über die Kontroverse über die Strafe gegen Novak Djokovic beim Halbfinal-Duell der beiden in Wimbledon geäußert. Schiedsrichter Richard Haigh hatte den Ballwechsel unterbrochen und Sinner den Punkt gegeben, weil Djokovic zu laut und verzögert gestöhnt hatte. Der Italiener vermutet, dass er den Punkt zugesprochen bekam, weil der Schlag des Serben kein Winner gewesen sei.

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Quelle: Perform

"Wir Spieler machen das, wenn wir uns ziemlich sicher sind, dass wir mit dem Schlag den Punkt machen", so der 21-Jährige. Aber der Südtiroler hatte den Ball noch bekommen und ins Feld seines Gegners zurückgespielt.
Insgesamt fand er die Entscheidung den Regeln entsprechend gerechtfertigt. "Offensichtlich hatte er den Ball schon geschlagen und danach lange und mit hohem Volumen geschrien", so Sinner.
Das sei aber keineswegs eine Seltenheit. Als Beispiel nannte der Youngster das Match zwischen Andrey Rublev und Alexander Bublik, bei dem der Letztgenannte nach einer krachenden Rückhand-Longline, die Rublev allerdings spektakulär kontern konnte, laut aufschrie. "Zwischen Bublik und Andrey war es im letzten Spiel ähnlich, nicht wahr?", sagte er.
Die umstrittene Szene hatte allerdings keinerlei Auswirkungen. Trotz einer längeren Diskussion Djokovic‘ mit dem Schiedsrichter entschied er das Match klar in drei Sätzen (6:3, 6:4, 7:6 [7:4]) für sich.
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Quelle: Eurosport

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