Wimbledon 2024 - Carlos Alcaraz verhindert frühes Turnier-Aus gegen Frances Tiafoe, Jannik Sinner zündet den Turbo

Carlos Alcaraz hat in Wimbledon ein frühes Aus in Runde drei dank einer Energieleistung verhindert. Der Titelverteidiger setzte sich auf dem Centre Court im All England Club nach hartem Kampf 5:7, 6:2, 4:6, 7:6 (7:2), 6:2 gegen Frances Tiafoe aus den USA durch. Ganz anders der Auftritt von Jannik Sinner: Die Nummer eins der Welt fegte Miomir Kecmanovic in nur 96 Minuten 6:1, 6:4, 6:2 vom Platz.

Carlos Alcaraz in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

"Es war wirklich schwierig für mich, mein Spiel anzupassen, Lösungen zu finden und zu versuchen, ihn in Schwierigkeiten zu bringen. Ich bin wirklich froh, dass es mir am Ende des Matches gelungen ist", zeigte sich Carlos Alcaraz erleichtert, die hohe Hürde genommen zu haben.
Der 21-Jährige setzte mit dem Break zum 4:2 zwar den ersten Nadelstich, brachte aber nicht die gewohnte Sicherheit in sein Spiel.
Im Gegenteil: Tiafoe nutzte die Schwächen beim Titelverteidiger - mit dem direkten Rebreak und im zwölfen Spiel mit einem weiteren Tiebreak (7:5) zur Satzführung.
Alcaraz reagierte, erspielte sich Vorteile und verbuchte den zweiten Satz klar für sich. Die Wende? Nein, denn Tiafoe ließ nicht locker.
Der US-Amerikaner, der mit einer 1:1-Bilanz gegen die Nummer drei der Welt ins Match gegangen war, nahm Alcaraz das Service zum 4:3 ab. Der Grundstein zum Gewinn des dritten Satzes.
Im vierten Durchgang sahen die Zuschauer auf dem Centre Court weiter ein Duell auf Messers Schneide.

Alcaraz rettet sich dank starkem Tiebreak

Alcaraz stand durchaus vor dem Knockout, steigerte sich aber im Tiebreak (7:2) und erzwang damit einen fünften Satz.
Der Titelverteidiger nutzt das berühmte Momentum und legte ein frühes Break (2:1). Die Vorentscheidung. Mehr noch: Tiafoe, der mit Bandage am rechten Bein spielte, musste seinen Aufschlag ein weiteres Mal (1:4) abgeben.

Alcaraz lobt Tiafoe: "Schwer zu schlagen"

Nach 3:50 Stunden machte Alcaraz mit dem ersten Matchball den Einzug in die Runde der letzten 16 schließlich perfekt. Es war allerdings ein extrem schweres Stück Arbeit.
"Es ist immer eine große Herausforderung, gegen Frances zu spielen", sagte Alcaraz. "Er ist ein wirklich talentierter Spieler und schwer zu schlagen, und wir haben wieder einmal gesehen, dass er es verdient, an der Spitze zu stehen und um große Dinge zu kämpfen."
Im Achtelfinale wartet nun der Sieger der Begegnung zwischen Brandon Nakashima (USA) und Ugo Humbert (FRA) auf Alcaraz.
Weitere Männer-Ergebnisse vom Freitag (3. Runde):
  • Grigor Dimitrov (BUL) - Gaël Monfils 6:3, 6:4, 6:3
  • Tommy Paul (USA) - Alexksandar Bublik (KAZ) 6:3, 6:4, 6:2
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