Wimbledon: Jasmine Paolini gewinnt Halbfinal-Thriller gegen Donna Vekic - Barbora Krejcikova düpiert Elena Rybakina

Shootingstar Jasmine Paolini hat das zweite Grand-Slam-Finale ihrer Karriere erreicht. Die Italienerin schlug im längsten Frauen-Halbfinale der Wimbledon-Geschichte Donna Vekic 2:6, 6:4, 7:6 (10:8). Paolini hatte bereits bei den French Open das Finale erreicht. Im Kampf um den Titel trifft sie am Samstag auf Barbora Krejcikova, die die Topfavoritin Elena Rybakina aus dem Turnier warf.

Paolinis Märchen, Krejcikovas Coup - der Tag aus Wimbledon

Quelle: SNTV

"An dieses Match werde ich mich immer erinnern", sagte Paolini: "Es war wirklich schwierig, eine Achterbahn der Gefühle. Die letzten Monate waren verrückt für mich, ich genieße den Moment", so die Italienerin, die nach 2:51 Stunden ihren dritten Matchball nutzte.
Es war das längste Frauen-Halbfinale in der Wimbledon-Historie.
Die Athletin aus der Toskana, die nach dem Turnier die Top-5 in der Weltrangliste knacken wird, trifft im Endspiel am Samstag überraschend auf Barbora Krejcikova aus Tschechien.
Die French-Open-Siegerin von 2021 entzauberte Elena Rybakina, die Wimbledon-Siegerin von 2022, mit 3:6, 6:3, 6:4 und jubelte überschwänglich. "Es ist unglaublich und so schwer zu erklären, was ich gerade fühle", sagte Krejcikova: "Wow, ich bin im Finale!"

"Jasmine, du bist wunderbar"

Paolini, die nach dem Turnier die Top 5 in der Weltrangliste knacken wird, schickt sich an, als dritte Spielerin ihres Landes nach Francesca Schiavone (Paris/2010) und Flavia Pennetta (New York/2015) einen Majortitel zu gewinnen.
picture

Musetti magisch, schwerer Moment für De Minaur - der Tag aus Wimbledon

Quelle: SNTV

In ihrer im Tennis aktuell erfolgsverwöhnten Heimat steigt Paolini immer mehr zu einer Starspielerin auf. "Jasmine, du bist wunderbar", schrieb die "Gazzetta dello Sport", während sie von "Tuttosport" gar schon als "legendär" bezeichnet wurde.

Das Warten bei Vekic geht weiter

Vekic blieb dagegen die Chance auf einen großen Coup auch bei ihrem 43. Anlauf verwehrt.
In der Ära des Profitennis seit 1968 haben nur drei Spielerinnen noch häufiger an Majors teilgenommen und dann erstmals ein Endspiel auf höchstem Level erreicht.
Auch Paolini musste lange warten. Die Athletin aus der Toskana hatte es vor diesem Jahr bei 16 Auftritten auf der Grand-Slam-Bühne nie über die zweite Runde hinaus geschafft.
Das änderte sich mit dem Erreichen des Achtelfinals in Melbourne, gefolgt von ihrem Finale in Roland-Garros, das sie gegen Iga Swiatek verlor. Nun hat sie erneut die Chance auf einen großen Triumph.

Becker begeistert: "Außergewöhnliches Frauen-Halbfinale"

Der dreimalige Wimbledon-Champion Boris Becker zeigte sich unterdessen begeistert vom Halbfinal-Krimi zwischen Paolini und Vekic.
"Was für ein außergewöhnliches Frauen-Halbfinale, das wir gerade erlebt haben! Bravo!!!", schrieb der 56-Jährige auf X und lobte ausdrücklich Paolinis "Entschlossenheit" und ihren "Kampfgeist".
Das könnte Dich ebenfalls interessieren: Sinner zieht Konsequenzen aus Wimbledon-Rückschlag
(mit SID)
picture

Bublik in Sorge wegen Murrays Gesundheit: "Killt sich selbst"

Quelle: Perform


Mehr als 3 Mio. Sportfans nutzen bereits die App
Bleiben Sie auf dem Laufenden mit den aktuellsten News und Live-Ergebnissen
Download
Diesen Artikel teilen
Werbung
Werbung