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Bundestrainer Michael Kohlmann hadert mit historisch kleinem Aufgebot in Wimbledon - nur drei deutsche Männer dabei
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Publiziert 27/06/2025 um 09:36 GMT+2 Uhr
Nur drei deutsche Männer im Hauptfeld von Wimbledon? Bundestrainer Michael Kohlmann sieht das erschreckend kleine Aufgebot nicht als Anlass zur Sorge. "Dass es nicht zufriedenstellend ist, darüber müssen wir nicht diskutieren", sagte Kohlmann dem "SID", aber: Beim Nachwuchs seien die "Vorzeichen sehr positiv zu werten. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Jahren wieder auf andere Zahlen kommen.
Michael Kohlmann (l.) und Jan-Lennard Struff beim Davis Cup
Fotocredit: Getty Images
Beim am Montag beginnenden Rasen-Klassiker im Südwesten Londons stehen Alexander Zverev, Jan-Lennard Struff und Daniel Altmaier als einzige drei Deutsche im 128er-Feld, so gering war die Anzahl in Wimbledon zuletzt 1983.
Yannick Hanfmann und Maximilian Marterer scheiterten in der Qualifikation. "Das ist nicht der Anspruch, den wir in Deutschland haben", betonte Kohlmann. Tennis sei eine "Weltsportart", Spieler aus viel mehr Ländern als früher seien mittlerweile bei den großen Turnieren vertreten.
Vor allem der Nachwuchs macht Kohlmann aber Hoffnung. In der Junioren-Konkurrenz der French Open standen sich in Turniersieger Niels McDonald (17) und Max Schönhaus (17) zwei DTB-Talente im Finale gegenüber, dazu sorgten Justin Engel (17) und Diego Dedura (17) bereits auf ATP-Level für Schlagzeilen.
"Es ist eine unglaublich positive Phase", sagte Kohlmann: "Das sind die positiven Lichtblicke, die wir haben. Da sind wir unglaublich motiviert und gewillt, da alles dafür zu tun, dass die den Anschluss finden und eventuell noch weiter nach oben kommen."
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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