Belinda Bencic wirft Mirra Andreeva im Wimbledon-Viertelfinale raus, Halbfinal-Premiere für Iga Swiatek perfekt

Belinda Bencic darf weiter vom großen Wurf träumen. Die Olympiasiegerin von 2021 schlug im Viertelfinale von Wimbledon die leicht favorisierte und an Position sieben gesetzte Russin Mirra Andreeva mit 7:6 (7:3), 7:6 (7:2). Im Kampf um den Einzug in ihr erstes Grand-Slam-Endspiel bekommt es Bencic mit Iga Swiatek zu tun, die sich 6:2, 7:5 gegen Liudmila Samsonova aus Russland durchsetzte.

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Quelle: Perform

Belinda Bencic konnte ihr Glück auf dem Centre Court des All England Club kaum fassen.
Nach der Rückkehr von ihrer Babypause Ende 2024 kämpft sich die 28-Jährige kontinuierlich in die Weltspitze zurück.
"Es ist verrückt, es ist unglaublich. Ein Traum wird wahr. Ich bin sprachlos", brach es aus Bencic heraus.
Zweimal hatte die Schweizerin im Tiebreak mit Mirra Andreeva die Nerven behalten und sich jeweils durchgesetzt.
Nach 2:08 Stunden machte Bencic das Weiterkommen perfekt und steht damit zum zweiten Mal nach den US Open 2019 im Halbfinale eines Grand-Slam-Wettbewerbs.

Swiatek: "Ich habe Gänsehaut"

Iga Swiatek leistete sich indes nach einem dominanten im zweiten Durchgang die eine oder andere Schwäche.
Liudmila Samsonova profitierte umgehend, nahm der Polin zweimal das Aufschlagspiel ab.
Letztlich gelang es der Nummer vier der Weltrangliste aber, das Match nach einer Stunde und 49 Minuten in zwei Sätzen zu beenden.
"Es fühlt sich unglaublich an. Obwohl ich noch im Turnier bin, habe ich Gänsehaut", sagte Swiatek: "Ich genieße es wirklich, in diesem Jahr hier zu spielen."

Swiatek legt auf Rasen zu

Mit dem traditionsreichen Turnier im All England Club war die viermalige French-Open-Siegerin in den vergangenen Jahren nie wirklich warm geworden, im Vorjahr war sie schon in der dritten Runde ausgeschieden. Swiatek wartet seit ihrem Triumph in Roland Garros 2024 auf einen Turniersieg.
In diesem Jahr präsentiert sie sich aber auch auf Rasen in Topform, nur in ihrer Zweitrundenpartie gegen die US-Amerikanerin Caty McNally hat sie bisher einen Satz abgegeben.
Gegen Samsonova nutzte die 24-Jährige ihren zweiten Matchball zum Sieg - und feierte für ihre Verhältnisse überschwänglich.
Im anderen Semifinale stehen sich am Donnerstag die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka aus Belarus und die US-Amerikanerin Amanda Anisimova gegenüber.
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(mit SID)
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Quelle: Perform


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