Wimbledon: Laura Siegemund trifft Entscheidung vor Showdown mit Aryna Sabalenka - Verzicht auf Doppel-Achtelfinale
Laura Siegemund hat aufgrund des Einzugs ins Einzel-Viertelfinale in Wimbledon eine schwere Entscheidung getroffen. Die 37-Jährige sagte ihr Doppel-Achtelfinale an der Seite der Brasilianerin Beatriz Haddad Maia ab. Bereits am Samstag hatte Siegemund erklärt, das Mixed-Event, in dem sie mit Édouard Roger-Vasselin angetreten wäre, auszulassen. Der Fokus liegt nun auf dem Duell mit Aryna Sabalenka.
Laura Siegemund mit Wimbledon-Doppelpartnerin Beatriz Haddad Maia
Fotocredit: Getty Images
Laura Siegemund setzt alles auf eine Karte. Obwohl "die Priorität eigentlich auf dem Doppel- und dem Mixed-Wettbewerb" gelegen habe, steht nun das Einzel im Fokus.
Gelingt der Schwäbin im Viertelfinale gegen die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka (Dienstag ab 14:30 Uhr im Liveticker) die nächste Sensation, wäre das ihr größter Grand-Slam-Erfolg im Einzel. Ein Halbfinale hat Siegemund noch nie erreicht.
Im Unterschied zu Doppel und Mixed, wo sie es auf insgesamt drei Grand-Slam-Titel bringt. 2020 gewann Siegemund im Doppel die US Open, im Mixed triumphierte sie 2024 bei den French Open und 2016 bei den US Open.
In Wimbledon nun Abstriche zu machen, sei ihr schwergefallen, verriet die 37-Jährige schon nach dem Verzicht auf das Mixed.
Siegemund: Voller Fokus auf Sabalenka
Während Siegemund dabei schon vor Beginn der Konkurrenz zurückzog, hatte sie mit Beatriz Haddad Maia bereits zwei Partien gewonnen und die Runde der letzten 16 erreicht.
Dort hätte das Duo die an Position acht gesetzte Paarung aus Elise Mertens (BEL) und Veronika Kudermetova (RUS) gefordert.
Jetzt aber gilt die komplette Konzentration dem Showdown mit Sabalenka.
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Quelle: Perform
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