Wimbledon - Laura Siegemund lüftet nach Sieg gegen Madison Keys Geheimnis um ihre Ticks: "Ein bisschen seltsam"

Laura Siegemund hat ihren sensationellen Erfolgslauf in Wimbledon fortgesetzt und die Australian-Open-Siegerin Madison Keys (USA/6) mit 6:3, 6:3 aus dem Turnier geworfen. Nach ihrem erstmaligen Einzug ins Achtelfinale beim Rasen-Klassiker lüftete die 37-Jährige im On-Court-Interview das Geheimnis um ihre Ticks auf dem Platz - etwa, warum sie immer zwei Schläger mit auf ihre Seite des Courts nimmt.

Laura Siegemund nach ihrem Achtelfinaleinzug in Wimbledon

Fotocredit: Getty Images

Laura Siegemund ließ vor Freude ihren Schläger fallen und sprang völlig euphorisiert auf dem Court 2 an der Church Road herum.
Die Doppel-Spezialistin bezwang die klar favorisierte Australian-Open-Siegerin in der dritten Runde nach starker Vorstellung mit 6:3, 6:3.
Dadurch steht die Schwäbin zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Einzel im Achtelfinale eines Grand-Slam-Turniers - und erstmals in Wimbledon.
Im anschließenden On-Court-Interview ging es jedoch nicht nur um ihren sportlichen Erfolg. Stattdessen lüftete Siegemund das Geheimnis um ihre Eigenheiten auf dem Court.
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Laura Siegemund steht in Wimbledon im Achtelfinale

Fotocredit: Getty Images

Siegemund über Schläger-Tick: "Verstehe nur ich"

"Ich muss dich auf die Situation mit deinen Schlägern ansprechen, weil ich etwas verwundert war und das noch nie zuvor gesehen habe. Du nimmst immer zwei Schläger mit an das Ende des Courts - einen, um aufzuschlagen und den anderen, um zu returnieren. Kannst du uns das erklären?", fragte die britische Reporterin Jenny Drummond.
"Das ist, glaube ich, etwas, das nur ich verstehe", antwortete Siegemund mit einem Lächeln. "Selbst wenn ich es euch erklären würde, würdet ihr mit dem Kopf schütteln und sagen: 'Was meint sie?' Ich weiß, es ist ein bisschen seltsam. Manchmal kostet es auch zu viel Zeit, aber ich versuche, mich zu beeilen", führte sie aus.

Siegemund mit sechs verschiedenen Bespannungshärten

Der Grund ist dabei relativ simpel. "Es ist wirklich schwierig, weil die Bedingungen draußen beim Training ganz anders sind als auf dem Matchcourt. Manchmal habe ich das Gefühl, ich hätte ganz andere Schläger in der Hand und muss mich erst daran gewöhnen", erklärte Siegemund.
"Auf der einen Seite wehte starker Wind, auf der anderen fast gar keiner - das war der Grund", so die Nummer 104 der Welt.
Aufgrund dessen hätte sie "sechs verschiedene Bespannungshärten", wie die ehemalige Damen-Bundestrainerin Barbara Rittner bei "Prime Video" verriet.
"Aber am Ende habe ich gefunden, was für mich funktioniert hat", freute sich Siegemund.

SIegemund als "Handtuch-DIebin"

Für Aufsehen sorgte außerdem ihre Aktion nach dem Match, als sie einen Balljungen bat, all ihre Handtücher, die sie auf ihrer Seite des Courts platziert hatte, einzusammeln und ihr zu bringen.
"Müssen wir dich auch auf die Liste der Handtuch-Diebe setzen?", fragte Reporterin Drummond spaßeshalber.
Siegemund antwortete mit einem Lächeln: "Das mit den Handtüchern ist auch so eine Sache, ja." Was sie mit den Handtüchern vorhatte, blieb jedoch offen.
Egal, was es auch ist, letzten Endes hat es der deutschen Hoffnungsträgerin geholfen, um einen neuen Meilenstein in ihrer Karriere zu erreichen.
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Quelle: Perform


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