Novak Djokovic ringt Alex de Minaur im Achtelfinale von Wimbledon nach Satzrückstand nieder
Novak Djokovic hat unter den Augen von Roger Federer einen kapitalen Fehlstart im Wimbledon-Achtelfinale korrigiert und den bärenstark aufspielenden Australier Alex de Minaur mit 1:6, 6:4, 6:4, 6:4 niedergerungen. In der Runde der letzten Acht wartet nun Flavio Cobolli. Der Italiener setzte sich 6:4, 6:4, 6:7 (4:7), 7:6 (7:3) gegen den einstigen US-Open-Sieger Marin Cilic aus Kroatien durch.
Wimbledon 2025 | Novak Djokovic ringt Alex de Minaur nieder
Fotocredit: Getty Images
Djokovic legte zur großen Verwunderung der Zuschauer auf dem Centre Court einen Fehlstart hin, musste gleich das erste Aufschlagspiel abgeben und kam gegen einen extrem stark auftretenden de Minaur mit 1:6 unter die Räder.
In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Biegen und Brechen. Allein das zweite Spiel im zweiten Durchgang dauerte 19 Minuten, ging neunmal über Einstand und endete mit einem Break für den Australier.
Dennoch gelang es Djokovic peu à peu, sich Vorteile zu erspielen. Der 38-Jährige holte sich den zweiten und dritten Satz jeweils mit 6:4.
De Minaur knickte aber nicht ein und schlug stattdessen zurück. Der Weltranglistenelfte zog im vierten Durchgang auf 4:1 davon.
Es war bewundernswert, wie Djokovic auf den Rückstand reagierte. Der siebenmalige Wimbledon-Champion holte fünf Spiele in Serie und verwandelte nach 3:19 seinen ersten Matchball.
Djokovic: "Ich hatte nicht viele Lösungen"
"Es war kein guter Start für mich, er hat mir im ersten Satz dreimal das Aufschlagspiel abgenommen. Es waren windige Bedingungen, er hat das besser gemanagt. Ich hatte nicht viele Lösungen", erklärte Djokovic im On-Court-Interview.
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Wimbledon 2025 | Novak Djokovic ringt Alex de Minaur nieder
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Im zweiten Satz habe er ein "Re-Set geschafft. Es war dann ein hartes Spiel, um den Satz zuzumachen. Da hat sich aber das Momentum verändert, ich hatte das Gefühl, zurück im Match zu sein. Alex ist so stark, er ist so schnell, vielleicht der schnellste Spieler auf der Tour", führte der Serbe aus.
Djokovic zu Federer: "Sehr gut, dass ich den Fluch brechen konnte"
Er hätte sich gewünscht, scherzte Djokovic, manchmal das Serve-und-Volleyspiel "von dem Herren da drüben zu haben".
Dabei deutete der Rekord-Grand-Slam-Champion auf Roger Federer, der das Match auf der Tribüne verfolgt hatte.
Es sei das erste Mal, dass Federer zuschaue "und ich gewinne. Sehr gut, dass ich den Fluch brechen konnte."
Shelton bringt Sonego zu Fall
Ben Shelton löste indes ebenfalls das Ticket fürs Viertelfinale. Der US-Amerikaner, der vor einem Jahr bis ins Achtelfinale in Wimbledon vorstieß, behielt gegen Lorenzo Sonego die Oberhand.
Dabei musste Shelton einen Satzrückstand wettmachen, ehe der 3:6, 6:1, 7:6 (7:1), 7:5-Erfolg unter Dach und Fach war.
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Quelle: Perform
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