Wimbledon 2025 - Pressestimmen zu Iga Swiateks Triumph gegen Amanda Anisimova: "Ein Kettensägenmassaker"

Iga Swiatek dominierte das Wimbledon-Finale der Damen gegen Amanda Anisimova ohne ein einziges Spiel abzugegeben mit 6:0, 6:0. In 57 Minuten krönte sich die Polin damit erstmals zur Wimbledon-Siegerin. Die Presse zeigte sich beeindruckt ob der Dominanz: Ein polnisches Medium schrieb von einem "Kettensägenmassaker", in Großbritannien war die Rede von einer "peinlichen Demütigung" für die Gegnerin.

Amanda Anisimova kassierte im Wimbledon-Finale ein 0:6, 0:6

Fotocredit: Getty Images

Swiatek genoss ihren Triumph sichtlich, während ihre Gegnerin Anisimova mit den Tränen zu kämpfen hatte.
Die deutschen Medien schossen sich nicht auf die schwache Leistung der US-Amerikanerin ein - ganz im Gegensatz zu einem Teil der britischen Medienlandschaft.
In ihrer Heimat Polen wurde Swiatek natürlich für ihre großartige Leistung gelobt.
Die nationalen und internationalen Pressestimmen zu Swiateks Wimbledon-Sieg gegen Anisimova:

Pressestimmen aus Deutschland 

Spox: "Das gab's zuletzt vor 114 Jahren! Swiatek mit totaler Dominanz im Finale."
Sport1: "Matchdemonstration im Wimbledon-Finale. Auf Grand-Slam-Niveau war es Swiateks 100. Sieg."
Sportbild: "Swiatek spielt perfektes Wimbledon-Finale: 6:0, 6:0! Es ist eine Machtdemonstration im Überraschungsfinale. Nervosität? Bei Swiatek Fehlanzeige! Die geschlagene Anisimova kämpft schon während des Spiels mit den Tränen, muss auch beim anschließenden Interview kurz innehalten."
Süddeutsche Zeitung: "Swiatek gewinnt gegen Anisimova eindrucksvoll - mit dem erst zweiten sogenannten "Double Bagel" in einem Grand-Slam-Finale der Tennisgeschichte."
Spiegel: "Es war ein ungleiches Duell. Anisimova war noch während des Matches sichtlich bewegt. Nach dem Match flossen bei Anisimova tatsächlich die Tränen. Sie gratulierte Świątek, bedankte sich beim Publikum, das sie durch das Turnier getragen habe, und sagte, dass ihr im Finale die Energie ausgegangen sei. Emotional wurde der Dank an ihre Mutter. Anisimova schloss mit den Worten: 'Ich hoffe, dass ich eines Tages nochmal hier stehen werde.'"

Pressestimmen aus Polen 

Sport.pl: "Dieses Match wird in die Sportgeschichte eingehen. Ganz anders die Leistung von Anisimova, die nervös war und oft Fehler machte - wie zum Beispiel am Ende des dritten Satzes, als sie einen doppelten Aufschlagfehler beging. Möglicherweise war es eine Frage des Lampenfiebers, denn die Amerikanerin hatte noch nie in einem Grand-Slam-Finale gespielt."
Wyborcza: "Der absolute Triumph von Iga Swiatek in Wimbledon! Es war ein Kettensägenmassaker. Wie hat Amanda Anisimova bis zum Ende dieses Matches durchgehalten! Es ist schwer, die richtigen Worte für die Niederlage zu finden."
Rzeczpospolita: "Iga Swiatek ist die erste polnische Wimbledonsiegerin. Sie war die dritte polnische Finalistin in Wimbledon, doch Jadwiga Jędrzejowska (1937) und Agnieszka Radwańska (2012) verloren beide ihre Titelkämpfe. Sie zeigte das, womit sie schon das ganze Turnier über beeindruckt hatte - stoische Gelassenheit, kluger Spielaufbau, effektiver Aufschlag und ein tödlich präziser Return."

Pressestimmen aus Großbritannien 

Daily Mail: "Schlimmste Finalniederlage in 114 Jahren. Die Amerikanerin war so nervös, dass sie kaum einen Ball auf den Platz bringen konnte und in weniger als einer Stunde verlor - die zweite doppelte Bagel-Niederlage in einem Grand-Slam-Finale seit Natasha Zvereva bei den French Open gegen Steffi Graff. Fräulein Forehand war eine unerbittliche Konkurrentin, und Swiatek ist in dieser Hinsicht ihr Erbe: Der Pole war gnadenlos und sorgte dafür, dass der Niederlage eine Demütigung folgte. Unser Mitgefühl gilt in erster Linie der 23-jährigen Frau, die diesen Angsttraum, der sich in einen Albtraum verwandelte, durchleben musste, aber was ist mit den armen Seelen auf dem Centre Court? Sie hatten bis zu 315 Pfund pro Ticket für 56 Minuten Einzelspiel bezahlt."
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Amanda Anisimova erlebte in Wimbledon eine schwierige Final-Premiere bei einem Grand Slam

Fotocredit: Getty Images

Guardian: "Swiatek hat nun jedes ihrer ersten sechs Grand-Slam-Finals gewonnen, ein Beweis für ihre bemerkenswerte mentale Stärke und ihre Bereitschaft, in den entscheidenden Momenten ihr bestes Tennis zu zeigen. Vor ihr haben in der Open-Ära nur Margaret Court und Monica Seles dieses Kunststück vollbracht. Während sich Anisimovas Fehler häuften und das Publikum zu Tränen rührten, ließ Swiatek ihr keine Chance."
Sun: "All Ova. Iga Swiatek kassierte ein Rekordpreisgeld von 3 Millionen Pfund in Wimbledon, nachdem sie Amanda Anisimova im größten Abbruchversuch seit 114 JAHREN gedemütigt hatte. Es war der peinlichste Auftritt in der Open Era in dieser berühmten alten Arena. Die Tickets für die Reihen A bis T kosteten etwa 315 Pfund, und das war angesichts der Dominanz von Swiatek und der furchtbaren Leistung von Anisimova KEIN gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Swiatek, die im besten Fall emotionslos ist, wird sich nicht darum kümmern, und sie feierte ihren ersten Slam-Erfolg seit ihrer einmonatigen Dopingsperre im letzten Jahr - sie hatte einen Test mit Medikamenten gegen Jetlag nicht bestanden."
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Swiatek über Druck: "Ihr kennt mich doch"

Quelle: Perform


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