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Tatjana Maria kann Halbfinal-Märchen von Wimbledon nicht wiederholen - Aus in Runde eins "tut auf alle Fälle weh"
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Publiziert 01/07/2025 um 21:33 GMT+2 Uhr
Tatjana Maria schlich erschöpft und geschlagen zum Netz, gratulierte ihrer Gegnerin Katie Volynets fair und trottete dann schwer enttäuscht von ihrem geliebten Rasen im All England Club: Drei Jahre nach ihrem sensationellen Halbfinaleinzug ist der Traum vom Wimbledon-Coup für die 37-Jährige einmal mehr früh geplatzt. "Es tut auf alle Fälle weh heute", sagte eine sichtbar niedergeschlagene Maria.
Tatjana Maria in Wimbledon
Fotocredit: Imago
Die Rasensaison, so Tatjana Maria, habe "Auf und Abs" gehabt: "Morgen geht es mir wahrscheinlich wieder besser, aber heute ist es sehr enttäuschend."
Bei ihrem Lieblingsturnier unterlag Maria der US-Amerikanerin Katie Volynets bei brütender Mittagshitze 6:3, 6:7 (4:7), 1:6 und schied zum dritten Mal in Folge in der ersten Runde aus.
Nach den vielversprechenden Siegen von Eva Lys und Laura Siegemund am Montag konnte Maria nicht an den starken Auftakt der deutschen Frauen anknüpfen.
Am frühen Abend schied zudem Debütantin Ella Seidel auf bittere Art und Weise aus. Die 20 Jahre alte Hamburgerin zog sich einen Bänderriss im rechten Knöchel zu und musste gegen die Spanierin Jéssica Bouzas Maneiro beim Stand von 3:6, 2:3 verletzungsbedingt aufgeben.
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Ella Seidel in Wimbledon
Fotocredit: Imago
"Die erste Diagnose ist, dass ein Band gerissen ist und ich sechs bis acht Wochen ausfallen werde", sagte Seidel. Von ihrem Debüt im All England Club will sie trotzdem Positives mitnehmen: "Es ist einfach unglaublich hier auf der Anlage. Ich hatte natürlich nicht gehofft, dass mein erstes Hauptfeld-Match hier so zu Ende geht. Es war eine super Erfahrung."
Maria auf der Zielgeraden abgefangen
Maria hatte sich mit ihrem Sieg beim Vorbereitungsturnier im Londoner Queen's Club vor zwei Wochen eigentlich zur Geheimfavoritin für den Klassiker aufgeschwungen.
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Tatjana Maria in Wimbledon
Fotocredit: Imago
Im zweiten Satz schlug sie beim Stand von 5:4 bereits zum Matchgewinn auf, leistete sich dann aber zu viele Fehler - und konnte auch eine 4:2-Führung im Tiebreak nicht zum Sieg nutzen. In der Folge war ihr Wille gebrochen. "So ist Sport", sagte Maria, "es kann sich immer drehen".
Drei Jahre nach ihrem sensationellen Halbfinaleinzug verpasste Maria damit die Chance, im Südwesten Londons wieder ein Topergebnis zu erzielen. Zumal das Feld offen schien. Denn Volynets trifft in der zweiten Runde nun auf die Italienerin Elisabetta Cocciaretto, die überraschend die Weltranglistendritte und Bad-Homburg-Siegerin Jessica Pegula (USA) in zwei Sätzen ausschaltete.
Doppelfehler besiegelt das Maria-Aus
Vor den Augen von Ehemann und Trainer Charles-Edouard sowie ihrer Töchter Charlotte (11) und Cecilia (4) profitierte Maria auf dem vollbesetzten Court 15 zunächst von vielen Unkonzentriertheiten der US-Amerikanerin, die sich im ersten Satz 16 Unforced Errors leistete.
Im ausgeglichenen zweiten Durchgang stellte sich Volynets besser auf Marias Spiel ein und behielt im Tiebreak die besseren Nerven. Im dritten Satz konnte die Deutsche dann nicht mehr dagegenhalten. Es passte ins Bild, dass Marie das Match mit einem Doppelfehler beendete.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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