Alexander Zverev als French-Open-Sieger Favorit in Wimbledon? Boris Becker hält mehr Grand-Slam-Titel für möglich

Der erste Grand-Slam-Titel ist (endlich) eingetütet, der zweite könnte schon in wenigen Wochen folgen. Geht es nach Eurosport-Experte Boris Becker ist French-Open-Sieger Alexander Zverev auf dem heiligen Rasen von Wimbledon Favorit auf den nächsten großen Coup. Die Lücke zu den beiden Dominatoren Jannik Sinner und Carlos Alcaraz habe der 29-jährige Deutsche bereits geschlossen.

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Quelle: Eurosport

"Für mich gehört Zverev seit Sonntagabend mit Jannik Sinner und Carlos Alcaraz zu den 'Big Three'. Es gibt keinen Grund für mich, warum er nicht mehr Grand Slams gewinnen sollte - auch wenn Sinner und Alcaraz mitspielen", sagte Becker im gemeinsamen Podcast mit Ex-Profispielerin Andrea Petkovic.
Zverev habe, so Becker, genügend Qualität, um zwei, drei oder vier Majors zu gewinnen. "Er hat das Potenzial und mit 29 auch das Alter, das in den nächsten zwei, drei Jahren umzusetzen. Ich kann ihm nur raten mit 29: 'Gewinne, was geht, weil irgendwann ist die Zeit vorbei'", so Becker, der Zverev in einer sportlich entscheidenden Phase sieht.
"Es hört nach dem ersten Grand-Slam-Titel ja nicht auf. Es geht um neue Ziele, die er sich setzen muss. Wird er ein zweiter Dominic Thiem und gewinnt 'nur' einen Grand Slam? Er hat das Zeug für mehr - auch für die Nummer eins der Weltrangliste, weil er seit vielen Monaten konstant gut spielt."
Becker ist sich zudem sicher, dass Zverev schon im Juli den nächsten dicken Fisch an Land ziehen kann. "Ist er plötzlich Favorit in Wimbledon? Für mich ja. Alcaraz ist verletzt und bei Sinner weiß man nicht, wie und wann er zurückkommt. Sascha hat den Aufschlag für Rasentennis, mit diesem Aufschlag bist du schon mal im Halbfinale. Er muss sich natürlich anpassen. Wenn er in Wimbledon beim Return so weit hinten steht wie in Paris, wird es nichts. Aber er hat es drauf, auch in Wimbledon zu triumphieren."
Das dritte Grand-Slam-Turnier des Jahres geht vom 29. Juni bis 12. Juli. Im letzten Jahr war Zverev bereits in der ersten Runde am Franzosen Arthur Rinderknech gescheitert.
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