Alexander Zverev nach French-Open-Sieg: "Ich habe noch ein Ziel - die Nummer eins der Welt"
VonJan Zesewitz
Update 11/06/2026 um 12:35 GMT+2 Uhr
Der Erfolgshunger von Alexander Zverev ist nach seinem langersehnten ersten Grand-Slam-Titel bei den French Open noch nicht gestillt. Der frischgebackene Major-Sieger blickte im Exklusiv-Interview mit Eurosport nach seiner Rückkehr nach Deutschland nach vorne. Trotz Olympiasieg, Grand-Slam-Titel, zwei Siegen bei den ATP Finals und zahlreichen Masters-Turnieren ist noch ein großes Ziel offen.
Zverev exklusiv: Dieses große Ziel habe ich noch
Quelle: Eurosport
Zverev möchte die Nummer eins der Welt werden und hofft, den Schwung des Roland-Garros-Titels mitnehmen zu können: "Ich hoffe, dass da irgendwas geplatzt ist und ich da auch weitermachen kann", sagte er im Interview. "Ich habe noch ein Ziel, dass ich nicht erreicht habe: die Nummer eins der Welt. Es würde mich freuen, wenn ich das für eine Woche mal erreichen kann."
Im 41. Anlauf klappte es für den Weltranglistendritten endlich mit der ersten Major-Trophäe. Im Finale der French Open schlug er den Italiener Flavio Cobolli mit 6:1, 4:6, 6:4, 6:7(5), 6:1.
Wenige Tage später wurde er in Herzogenaurach beim Hauptquartier von Adidas empfangen und sprach dort exklusiv mit Eurosport.
Der erste soll natürlich nicht der letzte Titel gewesen sein: "Ich habe natürlich noch viel vor mir, was ich erreichen kann. Ich habe erst eins der vier Grand Slams gewonnen. Ich will weiter an meinen Träumen arbeiten", sagte Zverev.
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Alexander Zverev im Interview mit Eurosport-Reporter Tim Wehinger
Fotocredit: Eurosport
Der lange Weg zur Spitze der Weltrangliste
Um sich in der Weltrangliste weiter vorzuarbeiten, wäre eine erfolgreiche Rasen-Saison hilfreich. Mit einem Final-Einzug in Wimbledon könnte er am derzeit verletzten Carlos Alcaraz vorbeiziehen. Bis zur aktuellen Nummer eins, Jannik Sinner, ist es trotz des Roland-Garros-Titels noch ein weiter Weg, der Südtiroler hat fast doppelt so viele Punkte wie der Deutsche (13.500 vs. 7305).
In Wimbledon muss Sinner als Titelverteidiger 2000 Punkte verteidigen, Zverev nach seinem überraschenden Erstrunden-Aus gegen Arthur Rinderknech dagegen nur zehn. Und diesmal fährt der 29-Jährige mit viel Selbstvertrauen nach London: "Ein Grand-Slam-Titel hilft immer. Ich bin besser in Form als im letzten Jahr und kann glaube ich auch in Wimbledon was tun."
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Zverev exklusiv: "Es lag unfassbar viel Stress und Druck auf mir"
Quelle: Eurosport
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