Wimbledon 2026: Jan-Lennard Struff verpasst im Viertelfinale die Sensation gegen Titelverteidiger Jannik Sinner
Die Traumreise von Jan-Lennard Struff beim Rasenklassiker in Wimbledon ist zu Ende. Der 36-Jährige aus Warstein zeigte abermals einen großen Fight, unterlag im Viertelfinale aber Titelverteidiger Jannik Sinner 5:7, 6:7 (4:7), 3:6. Der Italiener bekommt es nun im Kampf um das Finalticket am Freitag mit dem Sieger der Begegnung zwischen Superstar Novak Djokovic und Félix Auger-Aliassime zu tun.
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Quelle: SNTV
"Ein harter Gegner, schwer zu spielen", lobte Jannik Sinner seinen Herausforderer im On-Court-Interview. "Er hat besser begonnen, während ich ein wenig Schwierigkeiten hatte. Ich kam aber ins Match, habe besser aufgeschlagen."
Für Jan-Lennard Struff war das Highlight im Londoner Südwesten dennoch ein riesiger Erfolg. Vor dem Rasenklassiker hatte er seit Oktober bei keinem Turnier im Hauptfeld zwei Matches gewonnen.
Nun feierte Struff im 47. Anlauf seine Viertelfinal-Premiere bei einem der vier großen Turniere. Mit seinen 36 Jahren ist er zudem der älteste Spieler, der seit der Einführung des Profitennis 1968 zum ersten Mal in der Runde der letzten acht in Wimbledon und überhaupt bei einem Grand Slam stand.
Bei seinen vier Siegen hatte Struff mit seiner kämpferischen Einstellung die Herzen des Publikums erobert. Immer wieder arbeitete er sich aus schier aussichtslosen Situationen, kletterte dadurch im Live-Ranking von Platz 74 auf Rang 40 der Weltrangliste.
Sinner in entscheidenden Momenten einen Tick besser
Auch gegen einen wieder nicht überragenden Sinner zeigte Struff eine gute Leistung, doch der Italiener behielt in den entscheidenden Momenten die Oberhand.
Der Südtiroler zog zum dritten Mal in die Vorschlussrunde von Wimbledon ein. Dort könnte nun am Freitag eine Neuauflage des letztjährigen Halbfinals gegen Major-Rekordgewinner Novak Djokovic warten. Der Serbe trifft auf den kanadischen Weltranglistendritten Félix Auger-Aliassime.
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Jan-Lennard Struff in Wimbledon
Fotocredit: Getty Images
Struff ließ zunächst mit seinem kräftigen Aufschlag nichts anbrennen. Sinner selbst hatte Probleme, musste bei eigenem Service mehr kämpfen und blickte immer wieder fragend in Richtung seiner Box.
Beim Stand von 5:5 schnappte der Favorit aber plötzlich eiskalt zu, holte sich das Break und wenig später den ersten Satz.
Struff lässt Satzball zum Ausgleich liegen
Sinner sicherte sich dann schnell das nächste Break. Doch in einem Match auf Augenhöhe konterte Struff sofort mit einem Rebreak - und vergab später einen Satzball zum Ausgleich.
In seinem zehnten Tiebreak des Turniers patzte er entscheidend. Mit der komfortablen Führung im Rücken ging Sinner den letzten Schritt.
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(SID)
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Highlights: "Fery"-Tale vor Federers Augen
Quelle: SNTV
Ergebnisse
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