Wimbledon 2026 - Kein Training mit den Konkurrenten? Aryna Sabalenka widerspricht Legende Roger Federer
Von Celine Jäntsch
Update 30/06/2026 um 17:47 GMT+2 Uhr
Kein Training mit den unmittelbaren Konkurrenten - was für Tennis-Legende Roger Federer jahrelang gut funktionierte, ist für die Weltranglistenerste Aryna Sabalenka kein Muss. Auf dem Weg zu ihrem ersehnten ersten Titel beim Rasenklassiker in Wimbledon würde die Belarussin sogar gemeinsam mit Titelverteidigerin Iga Swiatek trainieren, verriet sie: "Das macht mir ehrlich gesagt nichts aus."
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Quelle: SNTV
Federer hingegen, der das traditionsträchtige Turnier in London immerhin achtmal gewinnen konnte, habe irgendwann aufgehört mit seinen Rivalen gemeinsam zu trainieren.
So berichtete Andy Murray, selbst zweimal Sieger an der Church Road, dass er zu Beginn seiner Karriere noch gemeinsam mit dem Schweizer auf den Trainingsplatz ging, dieser aber irgendwann damit aufgehört habe, als der Schotte für ihn zu einer Bedrohung bei den Turnieren geworden sei.
Dabei sei Federer der einzige der "Big Three", der diesen radikalen Schritt vollzogen hätte.
"Ich habe mit ihnen trainiert, ich habe mit Djokovic und Nadal trainiert", sagte Murray. "Als ich anfing, habe ich mit Federer trainiert. Aber nach ein oder zwei Jahren hörte er damit auf, er wollte nicht mehr mit mir trainieren."
Federer trainierte nie mit Djokovic oder Nadal
Der Schotte fügte hinzu: "Er hat nie mit Djokovic oder Nadal trainiert, weil er sie als Konkurrenten betrachtete."
Die Weltranglistenerste kann sich dagegen gut vorstellen, mit Konkurrentinnen wie eben Swiatek, oder Jessica Pegula zu trainieren. Am Ende sei eh etwas anderes entscheidend.
"Ich glaube, es kommt einfach darauf an, welcher Trainer mit wem befreundet ist", erklärte Sabalenka. "Wir behalten meist dieselben Spieler, mit denen ich gerade spiele. Mir macht das Training nichts aus. Ich kann ehrlich gesagt mit jedem trainieren."
Ob Eigenart oder nicht - der langjährige Erfolg gibt Legende Federer wohl recht. Sabalenka wartet in diesem Jahr noch auf ihren ersten Grand-Slam-Erfolg.
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Quelle: Eurosport
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