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Wimbledon - Michael Stich über Alexander Zverev und dessen erstem Grand-Slam-Titel: "Man wird anders wahrgenommen"
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Publiziert 10/07/2026 um 12:56 GMT+2 Uhr
Der frühere Wimbledonsieger Michael Stich hat einen Einblick in das "neue Leben" eines Grand-Slam-Champions gegeben und verraten, was sich für Tennisstar Alexander Zverev verändert hat. "In den Medien ist man nicht mehr der, der es nicht schafft. Auch von den Spielern wird man anders wahrgenommen", sagte Stich, 1991 letzter deutscher Wimbledonchampion im Männer-Einzel, im Interview mit der "FAZ".
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Quelle: SNTV
Diese Ehrfurcht der Konkurrenz sei "wie der Ritterschlag" eines Tennisspielers.
Die Gegner auf dem Platz würden Zverev, der vor gut einem Monat bei den French Open den ersten Grand-Slam-Sieg seiner Karriere gefeiert hatte, nun anders begegnen.
"Wenn man auf den Platz geht, ist in deren Kopf: Verdammt, ich spiele jetzt gegen einen Grand-Slam-Sieger", sagte der 57-Jährige. Stich hatte 1991 im deutschen Finale gegen Boris Becker seinen ersten und einzigen Titel bei einem der größten vier Turniere gewonnen.
Zverev gehöre nun "zu einer sehr kleinen Gruppe von Spielern, die etwas Außergewöhnliches erreicht haben". Ob der Hamburger besser spielt als vor dem Triumph, sei für seinen neuen Status zweitrangig. Vor allem gehe es um den mentalen Faktor. "Auch wenn er vor dem Titel genauso gut Tennis gespielt hat wie danach: Es macht etwas mit den Konkurrenten – und mit einem selber ja auch", sagte Stich.
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(SID)
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Quelle: SNTV
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