Wimbledon 2026 - Michael Stich über die Chancen von Alexander Zverev auf Rasen: "Muss lernen, sich einzulassen"

Ex-Wimbledon-Sieger Michael Stich traut Alexander Zverev nach seinem Sieg bei den French Open weitere große Titel zu. Dass er sein großes Ziel, den Grand-Slam-Sieg, erreicht habe, würde einen "Riesen-Unterschied" ausmachen, sagte der Doppel-Olympiasieger von 1992 bei einer Medienrunde von "Prime Video". Allerdings müsse sich Zverev beim Rasenklassiker an die Bedingungen anpassen.

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Quelle: Eurosport

"Die Frage wird sein, wie weit er in der Lage ist, sein Spiel dem Belag anzupassen", sagte Stich wenige Tage vor Beginn des dritten Grand Slams des Jahres am Montag.
Der 29-Jährige müsse "lernen, sich auf Rasen einzulassen". In der Vergangenheit sei Zverev mit der Einstellung in die Rasen-Saison gegangen, dass das, was auf Sand bei ihm funktioniere, auch auf dem grünen Belag anzuwenden sei.
In Wimbledon kam der Deutsche bislang nie über das Achtelfinale hinaus. Im vergangenen Jahr war bereits in der ersten Runde gegen den Franzosen Arthur Rinderknech Schluss. In der ersten Runde bekommt es der Deutsche in diesem Jahr mit dem Belgier Alexander Blockx zu tun.
Neben Titelverteidiger Jannik Sinner und Zverev könne sich der Wimbledon-Sieger von 1991 auch vorstellen, dass es ein Überraschungskandidat weit schafft.

Wimbledon: Stich setzt auf "Dark Horse"

So habe er das "Gefühl, dass ein 'Dark Horse' sehr weit kommt." Es gebe viele "Jungs, die respektloser werden und für eine Überraschung sorgen können."
Namentlich bezog sich Stich dabei auf Flavio Cobolli, den Zverev im Finale von Roland-Garros bezwungen hatte.
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Quelle: Eurosport


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