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Garbine Muguruza gewinnt Endspiel bei WTA Finals in Mexiko gegen Anett Kontaveit
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Publiziert 18/11/2021 um 06:34 GMT+1 Uhr
Die zweimalige Grand-Slam-Gewinnerin Garbine Muguruza (Nr. 6) hat das Endspiel beim WTA-Saisonfinale in Guadalajara/Mexiko für sich entschieden. Die Spanierin bezwang ihre Finalgegnerin Anett Kontaveit (Estland/Nr. 8) in zwei Sätzen 6:3, 7:5. Nach 1:38 Stunden machte Muguruza den Sieg perfekt und holte sich damit erstmals den Titel beim Saisonfinale der besten acht Spielerinnen.
Muguruza gewinnt WTA-Finals gegen Kontaveit
Quelle: Perform
Besonders der Aufschlag kam bei der ehemaligen Nummer eins deutlich sicherer als bei ihrer estnischen Gegnerin. Einen Doppelfehler suchte man bei Muguruza im Finale vergebens. Kontaveit hingegen produzierte sechs Doppelfehler.
Auch bei der Aufschlagsquote, der Gewinnquote beim ersten Service oder den Returnschlägen hatte die Spanierin klar die Nase vorn. Beim ersten Aufschlag etwa brachte Muguruza 63,2 Prozent ihrer Schläge ins Feld, Kontaveit nur 51,7 Prozent.
Durch ihren Sieg in Mexiko klettert Muguruza in der neuen Weltrangliste auf Position drei.
Nach dem Finale erklärte die 28-Jährige, die in den vergangenen Jahren einige sportliche Rückschläge erleiden musste: "In den letzten beiden Jahren habe ich nicht gespielt wie zuvor. Ich habe nicht schlechtes Tennis gespielt. Ich war einfach nicht wirklich da und bei den Grand Slams immer nicht lange dabei."
Muguruza will Spitzenposition angreifen
Für Muguruza, 2016 Siegerin der French Open und 2017 in Wimbledon erfolgreich, ist es der krönende Abschluss eines Comeback-Jahres. Nach drei Jahren jenseits der Top 10 hat sie auch die Turniere in Dubai und Chicago gewonnen. "Ich hatte aber immer das Gefühl, dass es in mir steckt", meinte die Spanierin.
Sie sei daher "einfach glücklich, denn ich konnte mir selbst beweisen, dass ich die Beste sein kann, die 'Maestra', wie man im Spanischen sagt. Das bringt mich für das kommende Jahr in eine tolle Ausgangsposition im Ranking."
Muguruza hat somit große Ziele für 2022. Auf die Nummer eins Ashleigh Barty fehlen etwas weniger als 2000 Punkte. Im Jahr 2017 hatte die Spanierin bereits für vier Wochen die Spitzenposition der Weltrangliste inne.
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(mit SID)
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Quelle: Perform
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