Victoria Azarenka: Tennisstar löscht Instagram und Twitter nach Tränenausbruch im Match
Der Tränen-Ausbruch von Victoria Azarenka mitten in ihrem Zweitrunden-Match beim WTA-Turnier von Indian Wells beschäftigt die Tennis-Szene. Auch Gegnerin Elena Rybakina, die das Spiel 6:3, 6:4 gewann, reagierte auf dem Court verdutzt. Azarenka nahm nach der Begegnung nicht konkret Stellung zu ihrem emotionalen Ausbruch - allerdings löschte die Belarussin zwei ihrer Social-Media-Konten.
Victoria Azarenka beim WTA-Turnier von Indian Wells
Fotocredit: Getty Images
"Diese Seite ist leider nicht verfügbar", bekommen Fans in Deutschland zu lesen, die auf das Instragram-Profil von Victoria Azarenka zugreifen möchten. Und auch "vika7", der Twitter-Account der zweimaligen Australian-Open-Siegerin, ist nicht mehr erreichbar. Auf ihrer Facebook-Seite hat Azarenka indes letztmals am 21. Januar etwas gepostet.
Die Hintergründe des Social-Media-Rückzugs im Anschluss an ihre Tränen auf dem Court von Indian Wells sind nicht bekannt.
Als belarussische Spielerin darf Azarenka derzeit aber nur ohne Landesflagge antreten. Grund ist der russische Angriff auf die Ukraine und das pro-russische Verhalten der Regierung von Belarus.
Azarenka hatte zu Beginn des Monats ihre Bestürzung über den Krieg geäußert. "Es bricht einem das Herz, wenn man sieht, wie viele unschuldige Menschen von dieser Gewalt betroffen sind und weiterhin betroffen sein werden", schrieb die 32-Jährige auf Twitter.
Azarenka mit starkem Plädoyer: "Konflikte verhindern"
Während des Turniers von Indian Wells hielt Azarenka auf einer Pressekonferenz ein Plädoyer für mehr Menschlichkeit. "Eine Sache, die in der Welt fehlt, ist gegenseitiges Mitgefühl und Empathie", so die einstige Nummer eins der Welt. Diese beiden Werte lebe sie selbst ganz bewusst.
Das Wichtigste sei es, "sich um jeden Einzelnen zu kümmern. Darum geht es im Leben. Ich weiß, dass es manchmal Wunschdenken ist, aber die Grundlage der Menschlichkeit sollte in keinem Konflikt verloren gehen. Gewalt ist sowieso nie gerechtfertigt, und das wird sie in meinen Augen auch nie sein. Ich hoffe, dass wir mehr dazu beitragen können, Konflikte in der Welt zu verhindern."
Starke Worte.
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Quelle: SNTV
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