"Ich habe mich besser gefühlt, als ich es selber erwartet hatte", sagte Zverev bei "Sky" nach seinem Marathon-Match gegen den Kroaten Marin Cilic, das am Vorabend erst um kurz vor Mitternacht zu Ende gegangen war:

"Ich habe mich frisch gefühlt, das hat mich selbst überrascht." Er sei außerdem "sehr zufrieden mit dem Match, außer dieser Phase im zweiten Satz, als ich das Gefühl hätte, überhaupt keinen Punkt mehr gewinnen zu können." Berdych machte elf Punkte nacheinander und kam vom 1:4 auf 4:4 zurück.

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Dann war Zverev wieder da. Er holte sich seinerseits das Break zum 5:4 und servierte das Match nach 1:15 Stunden mit einem Servicewinner aus. "Ich bin froh, dass ich in zwei Sätzen gewonnen habe und nicht wieder über drei musste", sagte er. Einen Wunschgegner für die nächste Runde hat er nicht: "Das sind beides sehr gute Leute. Paire hat am Mittwoch Stan Wawrinka geschlagen, und Cuevas ist ohnehin ein starker Sandplatzspieler."

Für Andy Murray ist das Turnier in Madrid dagegen bereits nach dem Achtelfinale beendet. Die Nummer eins der Welt unterlag überraschend dem 20 Jahre alten Qualifikanten Borna Coric (Kroatien) mit 3:6, 3:6. Dagegen erreichte der Weltranglistenzweite Novak Djokovic (Serbien) mit einem 6:4, 7:5 gegen den Spanier Feliciano Lopez problemlos das Viertelfinale.

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