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WTA Madrid: Titelverteidigerin Iga Swiatek im Halbfinale chancenlos gegen Coco Gauff - Finale gegen Aryna Sabalenka oder Elina Svitolina
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Update 01/05/2025 um 23:34 GMT+2 Uhr
Die langjährige Dominanz auf Sand scheint endgültig dahin bei der viermaligen French-Open-Siegerin Iga Swiatek: Die 23-jährige Polin ist beim WTA-Turnier in Madrid als Titelverteidigerin im Halbfinale von der US-Amerikanerin Coco Gauff 1:6, 1:6 vom Platz gefegt worden und befindet sich rund drei Wochen vor dem Beginn der French Open in Paris (25. Mai bis 8. Juni) in einer veritablen Krise.
Coco Gauff ließ Iga Swiatek keine Chance
Fotocredit: Getty Images
Die Weltranglistenzweite Swiatek war gegen die Nummer vier der Welt ohne jede Chance. Die frühere US-Open-Siegerin Gauff musste nicht einen Breakball abwehren, nach 64 Minuten war das einseitige Match vorbei.
Nach dem Match meinte die US-Amerikanerin: "Ich hatte einen ziemlich guten Start. Natürlich hat sie nicht ihr bestes Tennis gespielt, aber ich denke, ich habe sie auch in Schwierigkeiten gebracht. Ehrlich gesagt war heute einfach ein guter Tag für mich."
Die fünfmalige Grand-Slam-Siegerin sei "sehr talentiert und kann einen über den Platz laufen lassen. Und ich habe einfach versucht, nicht das zu tun, was ich jedes Mal getan habe, wenn ich gegen sie gespielt habe", erklärte Gauff, die bisher nur drei ihrer 14 Duelle mit Swiatek hatte gewinnen können.
Die Polin war dagegen nach der deutlichen Niederlage bedient. "Es war von Anfang bis Ende alles ziemlich gleich. Ich konnte mein Niveau nicht steigern", analysierte Swiatek: "Coco hat gut gespielt, aber ich glaube, es liegt daran, dass ich mich nicht wirklich gut bewegt habe. Ich war nicht bereit, die Schläge mit Härte zurückzuspielen. Es war ziemlich schlecht." Sie habe auch keinen "Plan B" anwenden können, denn: "Nichts hat funktioniert."
Swiatek wird von Ruud aufgemuntert
Eine schlimmere Niederlage auf Sand hatte Swiatek nur 2019 bei den French Open erlitten (1:6, 0:6 gegen Simona Halep) - damals war die Polin aber erst 18 Jahre alt.
Aktuell fühle sie sich auf dem Platz einfach "schwer, als würde man alles erzwingen, anstatt dass es intuitiv und von selbst geht", erklärte die 23-Jährige: "In den letzten Wochen war es nicht mehr so einfach. Ich habe mich gezwungen, tiefer zu gehen, präziser mit meinen Füßen zu sein, weil es nicht von selbst geht. Ich hoffe, dass es eines Tages Klick macht."
Unterstützung bekam Swiatek von Casper Ruud, der am Donnerstag selbst ins Halbfinale von Madrid eingezogen war. Der Norweger schrieb bei "X": "Hey Iga, Kopf hoch. Wie Millionen anderer Menschen liebe ich es, dich spielen zu sehen. Heute ist nicht dein Tag, aber du inspirierst so viele und du wirst stärker denn je zurückkommen!"
Gauff trifft im Endspiel auf die Nummer eins der Welt: Aryna Sabalenka aus Belarus besiegte die Ukrainerin Elina Switolina am späten Donnerstagabend mit 6:3, 7:5.
Swiatek hat seit ihrem French-Open-Triumph im vergangenen Juni kein Turnier mehr gewonnen, ihre einmonatige Dopingsperre nach einem positiven Befund aus dem vergangenen August hat offenbar Spuren hinterlassen bei der Polin.
Sollte Gauff in Madrid triumphieren, würde sie Swiatek als Nummer zwei der Welt ablösen.
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Quelle: Perform
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