WTA Madrid 2026 - Iga Swiatek muss Match wegen Erkrankrung abbrechen - Mirra Andreeva souverän ins Achtelfinale
Das WTA-Turnier von Madrid hat für Iga Swiatek ein unschönes Ende genommen. Die Turniersiegerin von 2024 musste ihre Drittrundenpartie gegen die US-Amerikanerin Ann Li beim Stand von 6:7 (4:7), 6:2, 0:3 abbrechen. Als Grund gab die WTA eine Magen-Darm-Erkrankung der Polin an. Mirra Andreeva aus Russland steht dagegen nach einem klaren 6:3, 6:2-Erfolg gegen Dalma Galfi (HUN) im Achtelfinale.
Highlights: Swiatek muss bei Madrid Open aufgeben
Quelle: Perform
Ann Li zeigte eine starke Leistung gegen Iga Swiatek und setzte mit dem Break zum 2:0 das erste Ausrufezeichen im dritten Satz.
Ihre Kontrahentin war zu diesem Zeitpunkt aber nicht mehr im Vollbesitz ihrer Kräfte. Swiatek wirkte angeschlagen und nahm infolgedessen ein Medical Timeout.
Zwar kam die Weltranglistenvierte noch einmal zurück auf den Platz, nach einem weiteren Spiel aber war Schluss.
Die Magen-Darm-Erkrankung zwang Swiatek zur Aufgabe. "Ich hoffe, dass es mir in ein paar Tagen wieder besser geht, aber es ist auf jeden Fall enttäuschend", sagte die 24-Jährige, die unter Tränen vom Court im Arantxa Sanchez Stadium gegangen war.
Swiatek: "Körperlich wirklich schlecht gefühlt"
Sie habe "gehört, dass unter den Spielerinnen und Spielern irgendetwas im Umlauf ist. Ich hatte überhaupt keine Energie und keine Stabilität und habe mich körperlich wirklich schlecht gefühlt", sagte Swiatek: "Ich wusste, dass es hart werden würde, aber ich wollte es trotzdem versuchen".
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Iga Swiatek bricht ihr Match in Madrid unter Tränen ab
Fotocredit: Getty Images
Li bekommt es im Achtelfinale mit Leylah Fernandez zu tun. Die Kanadierin drehte ihre Partie gegen US-Profi Iva Jovic und setzte sich mit 3:6, 6:3, 6:2 durch.
- WTA Madrid: Alle Matches und Ergebnisse
"Im ersten Satz ging sie sehr offensiv ins Spiel und war sehr aggressiv - was nicht meinem Spielplan entsprach. Im zweiten Durchgang war ich einfach zufrieden damit, wie ich mich neu sortiert, konzentriert und wie ich versucht habe, sie so gut wie möglich aus dem Konzept zu bringen", analysierte Fernandez das Match.
Sabalenka triumphiert und trifft im Achtelfinale auf Osaka
Titelverteidigerin Aryna Sabalenka ließ derweil nichts anbrennen und schlug die Rumänin Jaqueline Cristian 6:1, 6:4. Die Belarussin peilt ihren vierten Turniersieg in Madrid an, womit sie zur alleinigen Rekordsiegerin aufsteigen würde - bislang teilt sie sich diese Ehre mit Petra Kvitova aus Tschechien.
Die viermalige Grand-Slam-Championesse Naomi Osaka ist ebenfalls noch im Rennen, bezwang in ihrer Drittrunden-Partie Anhelina Kalinina (UKR) mit 6:1, 6:3. Nun kommt es im Achtelfinale zum großen Duell mit Sabalenka.
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Sabalenka gesteht: "Ich bin manchmal ein schlechtes Beispiel"
Quelle: Perform
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