WTA Madrid 2026: Laura Siegemund liefert Jasmine Paolini großen Fight und scheitert knapp - Aryna Sabalenka mit Mühe

Nach ihrer souveränen Auftakt-Vorstellung hat Laura Siegemund in der zweiten Runde des WTA-Turniers in Madrid eine Überraschung verpasst. Gegen die Weltranglistenneunte Jasmine Paolini aus Italien verlor die deutsche Nummer eins beim Sandplatzturnier in der spanischen Hauptstadt 6:3, 2:6, 4:6. Titelverteidigerin Aryna Sabalenka löste ihre erste Aufgabe gegen US-Profi Peyton Stearns (USA) 7:5, 6:3.

Highlights: Sabalenka kämpft sich zum Auftaktsieg

Quelle: Perform

Gegen die zweimalige Grand-Slam-Finalistin Paolini erwischte Siegemund einen hervorragenden Start und überzeugte vor allem gegen den Aufschlag mit vier Breaks.
Im zweiten Satz zeichnete sich jedoch ein ganz anderes Bild: Siegemund war von der Rolle und verlor die ersten zehn Ballwechsel.
Erst nach dem 0:4 fand die 38-Jährige langsam zurück. Paolini, die 2024 in Roland Garros und in Wimbledon im Finale gestanden, dort aber jeweils verloren hatte, ließ sich den Satzausgleich allerdings nicht mehr nehmen.
Im Entscheidungssatz versuchte Siegemund noch einmal alles - auch ein neues Outfit. Statt in blau, wie in den ersten beiden Sätzen, kehrte sie im rosa Tennisdress zurück. Trotz großen Einsatzes setzte sich die Favoritin Paolini nach 2:24 Stunden mit ihrem vierten Matchball durch.
Damit ist Siegemund nach Miami und Indian Wells zum dritten Mal in Serie in der zweiten Runde ausgeschieden.
Paolini trifft nun in der Runde der letzten 32 auf die US-Amerikanerin Hailey Baptiste oder auf Kaitlin Quevedo. Die Spanierin hatte in Runde eins Altmeisterin Venus Williams aus dem Weg geräumt.

Sabalenka mit Mühe, Swiatek in nur 61 Minuten durch

Titelverteidigerin Aryna Sabalenka hatte mit US-Profi Peyton Stearns mehr Mühe als erwartet. Die Nummer eins der Welt musste zweimal ihr Service abgeben, setzte sich aber mit vier Breaks nach 95 Minuten in zwei Sätzen durch.
In Runde eins hatte die Belarussin, die sich in diesem Jahr mit dem vierten Titel, zur alleinigen Rekordsiegerin in Madrid aufschwingen könnte, ein Freilos.
Iga Swiatek, die den Wettbewerb 2024 gewann, benötigte dagegen nur 61 Minuten, um sich 6:1, 6:2 gegen Daria Snigur (UKR) zu behaupten.
Die viermalige Grand-Slam-Turniersiegerin Naomi Osaka bleibt ebenfalls auf Kurs. Die Japanerin behielt gegen Camila Osorio aus Kolumbien mit 6:2, 7:5 die Oberhand.
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(SID)
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Sabalenka gesteht: "Ich bin manchmal ein schlechtes Beispiel"

Quelle: Perform


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