WTA Madrid - Mirra Andreeva bricht nach Achtelfinalsieg gegen Anna Bondar in Tränen aus: "Es mag seltsam klingen ..."

Mirra Andreeva ist nach ihrem Achtelfinalerfolg in Madrid gegen Anna Bondar in Tränen ausgebrochen. Die 19-Jährige hatte im entscheidenden dritten Satz mit 5:1 geführt, danach allerdings fünf Spiele in Folge verloren. Trotz emotionalem Ausbruch kämpfte sich die Russin im Tiebreak doch noch zum Viertelfinaleinzug. Nach der Partie hat Andreeva darüber gesprochen, warum ihr das Tief geholfen hat.

Tränen nach dem Sieg: Andreeva lässt Emotionen freien Lauf

Quelle: SNTV

"Ich bin kein Champion. Ich bin kein Champion, nein. Ich werde verlieren. Ich werde verlieren. Ich versage. Ich will gar nichts", rief Andreeva, als ihr das Achtelfinale gegen die Ungarin Anna Bondar aus den Händen zu gleiten drohte.
Letztlich setzte sich die 19-Jährige am Montag doch noch mit 6:7 (5:7), 6:3 und 7:6 (7:5) durch - auch dank der zwischenzeitlichen Negativserie, wie die Russin erklärte.
"Ich war in einer wirklich schwierigen Lage, als ich im dritten Satz mit 5:6 zurücklag und fünf Spiele in Folge verloren hatte", resümierte Andreeva.
"Es mag seltsam klingen, aber ich habe das Gefühl, dass mir das in diesem Moment sehr geholfen hat, denn ich war sehr streng mit mir selbst und dachte, so wollte ich nicht weitermachen", so die Nummer acht der Weltrangliste.

Andreeva im Halbfinale gegen Sabalenka-Bezwingerin

Auch als sie danach wieder in die Spur fand, war Andreeva weiter selbstkritisch.
"Ich finde, ich muss in der Lage sein, Spiele zu entscheiden, wenn sich die Gelegenheit bietet, und deshalb bin ich im Moment etwas streng mit mir selbst, aber ich denke, das ist eine sehr notwendige Art von Kritik", betonte die Teenagerin.
Sie wolle sich weniger auf Fehler der Gegnerin verlassen müssen, sondern "alles selbst machen, und darauf werde ich mich konzentrieren", so Andreeva.
Am Dienstag setzte sich die Russin souverän mit 7:6 (7:1) und 6:3 gegen die Kanadierin Leylah Fernandez durch. Im Halbfinale trifft Andreeva nun am Donnerstag auf die US-Amerikanerin Hailey Baptiste, die im Viertelfinale überraschend Aryna Sabalenka ausgeschaltet hatte.
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