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Sabine Lisicki verspielt klare Führung, Angelique Kerber wieder in der Spur
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Publiziert 25/03/2016 um 18:57 GMT+1 Uhr
Australian-Open-Siegerin Angelique Kerber ist mit einem souveränen Erfolg ins hochkarätig besetzte Turnier in Miami gestartet. Die an Position zwei gesetzte Kielerin ließ der Tschechin Barbora Strycova beim 6:1, 6:1 keine Chance und zog in die dritte Runde ein. Sabine Lisicki scheiterte dagegen trotz einer 5:0-Führung im dritten Satz mit 4:6, 6:1, 6:7 (2:7) an Irina Begu aus Rumänien.
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Kerber nutzte nach nur 63 Minuten ihren ersten Matchball. "Ich habe einfach versucht, fokussiert zu bleiben und mein Spiel zu spielen", sagte die 28-Jährige. "Das erste Spiel kann immer schwierig sein."
Nach ihrem Coup in Melbourne Ende Januar war Kerber bei den folgenden Turnieren in Doha und Indian Wells jeweils an der Auftakthürde gescheitert.
In Runde Miami geht es nun gegen Kiki Bertens aus den Niederlanden, die Anastasia Pawljutschenkowa aus Russland (Nr. 25) besiegte.
Matchball und 5:0-Führung reichen Lisicki nicht
Sabine Lisicki schied dagegen nach einem Leistungseinbruch im dritten Satz 4:6, 6:1, 6:7 (2:7) gegen Irina Begu aus Rumänien aus.
Die ehemalige Wimbledon-Finalistin Lisicki (Berlin/Nr. 29) gab im Schlusssatz eine 5:0-Führung aus der Hand und ließ einen Matchball ungenutzt. Sie kassierte ihre erste Pleite im vierten Match gegen Begu. Sowohl Lisicki als auch Kerber hatten in der ersten Runde ein Freilos.
Zuvor hatte Julia Görges am Donnerstag die dritte Runde erreicht. Anna-Lena Friedsam, Annika Beck und Andrea Petkovic sind dagegen bereits ausgeschieden.
Petkovic scheitert erneut nach Marathonmatch
Petkovic verließ nach einem weiteren Marathonmatch bitter enttäuscht Court 8 im Crandon Park von Key Biscayne. Insgesamt zehn Punkte hatte die letztjährige Halbfinalistin mehr gemacht als ihre Gegnerin Caroline Garcia - am Ende behielt die Französin beim WTA-Turnier in Miami trotzdem mit 7:6 (7:5), 3:6, 7:6 (7:2) die Oberhand.
Für die an Position 21 gesetzte Petkovic war es die zweite Auftaktniederlage in Folge im amerikanischen Hartplatz-Frühling. In der kalifornischen Wüste von Indian Wells knapp zwei Wochen zuvor hatte sich die 28-Jährige in einer ebenfalls knapp dreistündigen Partie ganz knapp geschlagen geben müssen. Viel früher als erwartet muss "Petko" nun die Chaos-Metropole Miami verlassen, von der sich die vielseitig Interessierte auf so magische Weise angezogen fühlt.
"Das war im letzten Jahr anders"
Petkovic fehlt trotz des Trainerwechsels zu Jan de Witt Ende 2015 und einiger vielversprechender Ansätze momentan die Konstanz. Zumindest emotional fühlt sich die deutsche Nummer zwei stabiler als in der Vergangenheit. "Ich bin auf dem richtigen Weg. Matches wie dieses in Indian Wells zum Beispiel werfen mich nicht aus der Bahn - das war im letzten Jahr anders", sagte sie, die auch wirklich geduldiger wirkt.
Doch im Duell mit der Weltranglisten-48. Garcia unterliefen "Petko" bei schwülwarmen Bedingungen zehn Doppelfehler, sie konnte nur sechs von 14 Breakchancen nutzen. Kein Wunder, dass die Hessin einmal den Schläger wutentbrannt auf den Boden schleuderte. Gegen die 22-jährige Französin hatte Petkovic bereits im Februar das Viertelfinale in Dubai verloren. Um kurz darauf beim Hartplatz-Turnier in Doha mit starken Leistungen und Siegen unter anderem gegen Garbiñe Muguruza (Spanien/WTA-Nr. 4) die Hoffnungen auf eine starke Saison zu wecken.
Top 20 als Ziel
Das Halbfinale in Katar gegen die Lettin Jelena Ostapenko hatte sie dann allerdings wegen einer Oberschenkelblessur aufgeben müssen. "Diese Verletzung war doch etwas ernster und langwieriger als angenommen. Deshalb konnte ich nicht so früh wie geplant nach Indian Wells reisen, um mich an die Bedingungen dort zu gewöhnen", berichtete Petkovic kürzlich.
Die einstige Nummer neun der Welt peilt die baldige Rückkehr in die Top 20 an. Beim anstehenden Turnier in Charleston (ab 4. April) wird der Druck aber nicht kleiner: Dort hatte Petkovic 2015 im Halbfinale gestanden - und im Jahr davor sogar den Titel geholt.
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