WTA Miami: Iga Swiatek während Turnier verbal von Zuschauer attackiert - WTA reagiert und erhöht Sicherheitsmaßnahmen
Die verbalen Angriffe beim WTA-Turnier von Miami auf Iga Swiatek vonseiten eines Zuschauers haben die Szene in Alarmbereitschaft versetzt. Die fünfmalige Grand-Slam-Turniersiegerin aus Polen wurde am vergangenen Sonntag während einer Trainingseinheit von einem Mann belästigt, der ihr gegenüber auch schon via Social Media aggressiv aufgetreten war. Es wurden sofort Vorsichtsmaßnahmen getroffen.
Highlights: Swiatek scheitert sensationell an Wild-Card-Teilnehmerin
Quelle: Perform
"Wir überwachen das Netz, um diese Art von Problemen zu erkennen", erklärte Iga Swiateks Managerin Daria Sulgostowska gegenüber Eurosport Polen.
"Konstruktive Kritik" sei "eine Sache, Drohungen, Hassreden oder sogar Störungen des Trainings eine andere", führte Sulgostowska aus und stellte klar: "Das kann nicht zugelassen werden!"
Der Mann hatte auf der Turnieranlage in Miami Swiatek während einer Trainingseinheit verbal und in beleidigender Art und Weise attackiert. Es habe sich um einen "direkten Übergang von einer verbalen Aggression im Internet zu einer Belästigung in der realen Welt" gehandelt, teilte Swiateks Team mit.
Entsprechend habe man agiert. "Wir haben die Angelegenheit dem Turnierveranstalter und der WTA gemeldet, die sofort reagiert und zusätzliche Vorkehrungen getroffen haben - wie etwa zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen", so Sulgostowska.
Miami Open: "Bewerten alle potenziellen Bedrohungen"
Man sei sehr dankbar für die schnelle Unterstützung. "Die Sicherheit der Spielerinnen ist das Wichtigste, sie stehen im Mittelpunkt des Geschehens - und unsere Aufgabe ist es, sie zu schützen."
Das sieht man beim Veranstalter der Miami Open genauso. "Wir bewerten ständig alle potenziellen Bedrohungen und ergreifen alle Maßnahmen, um angemessen zu reagieren", hieß es in einer Mitteilung.
Stalking-Vorfall bei Raducanu: Polizei schreitet ein
Tatsächlich kommt es immer wieder zu ähnlichen Problemen wie in Miami. Erst im Februar kam es beim WTA-Wettbewerb in Dubai zu einem Stalking-Vorfall, der die einstige US-Open-Siegerin Emma Raducanu betraf.
Die Polizei nahm einen Mann in Gewahrsam, die WTA reagierte mit einem Ausschluss der Person von allen Veranstaltungen, "bis eine Gefährdungsbeurteilung" vorliege.
Stephanie Hilborne, Geschäftsführerin der Organisation "Women in Sport", sieht gerade für Sportlerinnen ein erhöhtes Gefahrenpotenzial. Gegenüber der britischen "BBC" sagte die 57-Jährige, dass "jede einzelne Frau ein gewisses Maß an Angst" habe.
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Highlights: Swiatek beherrscht Svitolina
Quelle: Perform
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