"Ich fühle mich richtig gut. Ich sage Tschüss zu 2017 und bin froh, dass das neue Jahr begonnen hat. Ich bin froh gegen Venus gewonnen zu haben. Ich hatte in den letzten Tagen einige gute Spiele", sagte Kerber:
Es ist gut, dass ich viele Spiele vor Melbourne habe. Auch knappe Spiele.
Gegen Williams kam Kerber am Dienstag zunächst gut ins Spiel, ging mit einem Break in Führung, vergab aber beim Stand von 5:4 zwei Satzbälle und verlor aufgrund vieler leichter Fehler noch den Satz. Kerber berappelte sich wieder, spielte aktiver und gewann den zweiten Durchgang nach drei Breaks 6:3. Nach 1:52 Stunden verwandelte sie um 23.48 Uhr Ortszeit ihren fünften Matchball.
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Neues Gesicht im Gegensatz zum Vorjahr

Für Kerber war es im zweiten Spiel in Sydney der zweite Dreisatzerfolg. In der ersten Runde gegen die Tschechin Lucie Safarova hatte sie im Tiebreak des zweiten Satzes sogar zwei Matchbälle abgewehrt. Gegen Williams schien Kerber nach dem verlorenen ersten Durchgang ein Rückschlag zu drohen. "Es geht einfach nichts", sagte sie ihrem neuen Trainer Wim Fissette in der Satzpause verzweifelt.
Doch Kerber gab sich im Gegensatz zu vielen Partien des vergangenen Jahres nicht auf und biss sich in das Match. Ab dem 3:3 im zweiten Satz gewann sie gegen die immer müder werdende Williams acht Spiele in Folge.

Trainerwechsel scheint sich bereits auszuzahlen

Nun zahlt sich anscheinend aus, dass Kerber nach der letzten Saison mutig genug war, neue Wege zu gehen. Im November trennte sie sich von ihrem langjährigen Erfolgscoach Torben Beltz und baute um Fissette ein neues Team auf. Gemeinsam mit Alexander Zverev (Hamburg) nahm sie erstmals am Hopman Cup teil und sammelte dort mit starken Leistungen Selbstvertrauen.
Beim Mixed-Turnier in Perth blieb Kerber in der vergangenen Woche in allen vier Einzeln ohne Satzverlust. "Es war wirklich wichtig für mich zu sehen, dass mein Herz wieder auf dem Platz ist", sagte Kerber in einem WTA-Podcast im Rückblick auf die vergangene Woche in Perth. Mit diesem Herz, dem Rückenwind aus den letzten Matches und der neu gewonnenen Zuversicht soll es für Kerber zurück in die Top Ten gehen. Aber zunächst stehen in Melbourne die Australian Open an. Im vergangenen Jahr war dort schon im Achtelfinale Schluss. Auch das soll in diesem Jahr besser werden.
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