Mikael Ymer vom Sportgerichtshof CAS wegen verpasster Dopingkontrollen für 18 Monate gesperrt

Mikael Ymer ist vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen drei verpasster Dopingkontrollen im Jahr 2021 für 18 Monate gesperrt worden. Der 24-jährige Schwede äußerte sich selbst auf Twitter zu dem Urteil und zeigte Unverständnis, da er im Sommer 2022 vor einem Schiedsgericht des Tennis-Weltverbands ITF bereits freigesprochen worden war. Er finde die Entscheidung daher "ungerecht".

Mikael Ymer wurde für 18 Monate gesperrt

Fotocredit: Getty Images

"Darüber hinaus kann ich nur schwer nachvollziehen, dass sie eine 18-monatige Suspendierung als gerechte Strafe ansehen", erklärte Ymer. Er verstehe durchaus, dass "diese Regeln eingeführt wurden, um die Integrität unseres Sports zu schützen, und dass es sie aus gutem Grund gibt".
Der Schwede, aktuell die Nummer 51 der Welt, betonte aber erneut, dass er überzeugt sei, nicht gegen die Regeln verstoßen zu haben: "Mein Gewissen ist rein und Gott ist mein Zeuge."
Der CAS habe ihn gesperrt, "obwohl ich nie verbotene Substanzen verwendet habe und auch nie beschuldigt wurde, solche Substanzen zu verwenden", erklärte der Schwede, der zuletzt in Wimbledon in der dritten Runde ausgeschieden war.
Da er "bereits einmal freigesprochen wurde und von ganzem Herzen dazu stehe, dass das dritte Vergehen nicht begangen wurde, finde ich ihre Entscheidung (...) ungerecht".

CAS erläutert Urteil gegen Ymer

Im Mittelpunkt des Streits steht der dritte verpasste Dopingtest im November 2021 im Rahmen des Challenger-Turniers Open International de Tennis de Roanne in Frankreich.
Vom CAS hieß es am Montag: "Die Mehrheit des Gremiums befand, dass der Grad des Verschuldens des Spielers, eines professionellen und erfahrenen Sportlers, hoch war, obwohl der dritte Verbleibsfehler als Ergebnis schuldhafter Fahrlässigkeit bezeichnet werden konnte."
Vor dem Schiedsgericht des ITF waren "dem Spieler oder seinem Agenten keine Fahrlässigkeit angelastet" worden. Laut CAS hatte der Internationale Tennisverband sogar eine zweijährige Sperre gefordert. Die ersten beiden Meldepflichtverstöße hatte Ymer akzeptiert, den dritten im November 2021 aber angefochten.
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(mit SID)
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Quelle: Perform

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