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Tischtennis - Annett Kaufmann spricht über Morddrohungen und sagt: "Vor allem Frauen bekommen unsägliche Nachrichten"
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Publiziert 12/03/2026 um 08:57 GMT+1 Uhr
Der deutsche Tischtennis-Shootingstar Annett Kaufmann hat von Morddrohungen im Internet gegen ihre Person berichtet. "Es wurde genau geschildert, wie ich umgebracht werden sollte", erzählte die 19-Jährige bei einem Talkformat der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten." Die konkrete Drohung liege längere Zeit zurück, sie habe die Absender bei der Plattform gemeldet und blockiert.
Tischtennis an der Mini-Platte: Kaufmann fordert Moderatoren
Quelle: Eurosport
"Seither ist das nicht mehr passiert", sagte Kaufmann. Jedoch seien auch Teamkollegen und -kolleginnen von derlei Drohungen betroffen, sagte die Team-Europameisterin.
Und mit Hasskommentaren seien sie ohnehin allesamt konfrontiert. "Vor allem Frauen bekommen unsägliche Nachrichten, die sich auf Äußerlichkeiten beziehen", beklagte Kaufmann, "auch ich erhalte, neben anderen Hassbotschaften, viele extrem sexistische Kommentare."
Es werde "schlimmer und schlimmer", betonte die Athletin, die seit den Olympischen Spielen 2024 in Paris als Aushängeschild im deutschen Frauen-Tischtennis gilt.
Zuletzt war auch während der Olympischen Winterspiele in Mailand und Cortina über Hasskommentare in den Sozialen Netzwerken gegen Sportlerinnen und Sportler diskutiert worden.
So sprach etwa die inzwischen zurückgetretene Biathletin Franziska Preuß von "Psychoterror" in den Kommentarspalten.
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(SID)
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