Die Außenseiter aus der Karibik waren allerdings noch kein echter Prüfstein, der wartet im Viertelfinale am Sonntag. Dort treffen Franziska/Solja auf die Japaner Jun Mizutani/Mima Ito, ein Mixed von Weltklasseformat. Der Ex-Düsseldorfer Mizutani gewann 2016 in Rio Bronze im Einzel, Ito ist die Nummer zwei der Weltrangliste. Gemeinsam sind sie an Position zwei gesetzt und klare Medaillenkandidaten in der starken japanischen Tischtennismannschaft.
"Die Japaner wollen hier Gold holen. Sie sind favorisiert, wir müssen das Spiel eng halten, weil genau da spüren sie dann den Druck als Heimnation", sagte Bundestrainer Jörg Roßkopf. "Es wäre eine große Überraschung, wenn wir gewinnen. Aber ich fühle jetzt nicht, dass sie Übermenschen sind", sagte Solja, die kurz vor den Spielen mit dem EM-Titel im Einzel Selbstvertrauen getankt hatte.
Das Einzelturnier beginnt für die deutschen Spielerinnen und Spieler erst in der 3. Runde am Montag, dann sind auch Rekordeuropameister Timo Boll (Düsseldorf) und Dimitrij Ovtcharov (Hameln), Bronzemedaillengewinner von London 2012, im Einsatz. Bei den Frauen treten Sportsoldatin Solja und Han Ying (Düsseldorf) für Deutschland an.
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