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Lisa Tertsch wird sensationall Kurzdistanz-Weltmeisterin und schreibt damit Triathlon-Geschichte für Deutschland
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Update 19/10/2025 um 11:02 GMT+2 Uhr
Lisa Tertsch hat sich in Australien sensationell zur ersten deutschen Triathlon-Weltmeisterin auf der Kurzdistanz gekrönt. Beim Finale der WM-Serie in Wollongong südlich von Sydney sicherte sich die 26-Jährige aus Darmstadt nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen ihren zweiten Saisonsieg und den historischen Titel. "Ich kann es gar nicht glauben", erklärte Tertsch nach dem Coup.
Die letzten Meter zum Triumph: Lisa Tertsch
Fotocredit: SID
Sie habe "nicht damit gerechnet. Ich bin absolut überwältigt", so die frischgebackene Weltmeisterin, die über die olympische Distanz nach 1:56:50 Stunden ins Ziel kam.
"Ich habe nicht davon geträumt, sondern mich all die Tage nur auf mich konzentriert und darauf, was ich beeinflussen kann. Natürlich wusste ich, was für Konstellationen möglich wären, aber dass sich das Rennen so entwickelt, hätte ich nie erwartet."
Tertsch überflügelte bei der achten Saisonstation sowohl die Titelverteidigerin und Olympiasiegerin Cassandre Beaugrand aus Frankreich als auch die Britin Beth Potter, die vor dem Rennen in der Gesamtwertung punktgleich an der Spitze gelegen hatten.
Um Tertsch eine Titelchance zu ermöglichen, durften beide nicht besser als Rang fünf abschneiden. Potter wurde am Ende nur 16., Beaugrand stieg auf der Laufstrecke gar entkräftet aus.
Tertsch zündet im Herbst den Turbo
Beide Konkurrentinnen konnten das Tempo der Deutschen auf der anspruchsvollen Laufstrecke nicht mitgehen. Aus dem deutschen Team überzeugte zudem Tanja Neubert als Neunte, Selina Klamt schied dagegen nach einem Sturz mit dem Rad aus.
Nach dem guten Saisonbeginn mit Auftaktsieg in Abu Dhabi und Rang drei im japanischen Yokohama war Tertsch im Saisonverlauf zunächst etwas aus dem Tritt geraten.
Doch im Herbst fand die deutsche Meisterin über die Sprintdistanz wieder zu alter Stärke zurück und ermöglichte sich mit Rang drei im tschechischen Karlsbad und dem zweiten Platz in Weihai/China den finalen Coup.
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(SID)
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Quelle: Eurosport
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