Positive Dopingprobe durch Sex -Triathletin Imogen Simmonds vom Verdacht freigesprochen: "Unbeabsichtigte Kontamination"

Happyend für die lange unter Dopingverdacht stehende Schweizer Triathletin Imogen Simmonds: Die 32-Jährige wurde freigesprochen. Das Urteil erfolgte, nachdem nachgewiesen wurde, dass die verbotene Substanz durch Sex in den Körper der ehemaligen Ironman-Europameisterin gekommen war. Simmonds wurde im Dezember 2024 positiv auf ein Metabolit des anabolen Mittels Ligandrol getestet.

Imogen Simmonds

Fotocredit: Getty Images

Es stellte sich schließlich heraus, dass ihr Lebenspartner das Mittel, das den Muskelaufbau fördert, zu sich genommen hatte. Die britisch-schweizerische Triathletin Simmonds erklärte, am Tag des Tests und einen Tag zuvor Sex mit ihrem Partner gehabt zu haben.
Ein Haartest bei der Eidgenossin bewies, dass sie selbst kein Lingandrol genommen hatte. Zudem waren zwei weitere Dopingtests, einer kurz vor und einer kurz nach dem positiven Test, negativ ausgefallen.
Die Internationale Testagentur (ITA) sieht Simmonds‘ Unschuld als erwiesen an. Das Ergebnis sei durch "unbeabsichtigte Kontamination durch engen Kontakt mit ihrem Partner" zustande gekommen, heißt es im offiziellen Urteil.
"Damals brach die Welt, die ich meine gesamte Profikarriere um mich herum aufgebaut hatte, zusammen. Der Verlust meiner Identität und Würde haben mir enormen Schmerz und innere Unruhe bereitet", schrieb Simmonds bei "Instagram". Das Urteil bedeute ihr nun "alles. Meine Unschuld zu beweisen, hat mich angetrieben."
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Quelle: Eurosport


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